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Lateinamerika

Ecuador: Qualitätsjournalismus stärken

Die DW Akademie und das BMZ betonten auf einer gemeinsamen Podiumsveranstaltung in Quito die Bedeutung von Journalismus für die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Ecuador.

Einen Tag nach der Wiederwahl von Präsident Rafael Correa am 17. Februar kamen Journalisten, Universitätsdekane und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen in der Universidad Católica in Quito zusammen, um über das Thema Qualitätsjournalismus und die Rolle der Medien, journalistischer Ausbildung und die aktuellen Arbeitsbedingungen für Medienschaffende in Ecuador zu diskutieren. Veranstalter war die DW Akademie in Zusammenarbeit mit dem BMZ, der Deutschen Botschaft und der GIZ.

Oliver Pieper, DW Akademie und GIZ Ecuador (Foto. DW Akademie).

Oliver Pieper, DW Akademie und GIZ Ecuador

Zentraler Aspekt der Veranstaltung war die internationale Zusammenarbeit bei der Förderung von Qualitätsjournalismus. Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär im BMZ, warb für Unterstützung und Engagement. "Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein unveräußerliches Menschenrecht. Achtung, Schutz und Gewährleistung der Menschenrechte sind Grundlagen und Ziele von Entwicklung und daher Leitprinzip deutscher Entwicklungspolitik. Darum unterstützen wir jene, die sich einsetzen für diese Rechte - weltweit und in Ecuador."

Ferner ging es um die Rolle der DW Akademie als Organisation für Medienentwicklung. Vor diesem Hintergrund bekräftigte Beerfeltz die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen DW Akademie und BMZ: "Aufgrund ihrer Erfahrung und Kompetenz ist die DW Akademie für uns der wichtigste Partner bei der Unterstützung jener, die in ihrem Land Meinungsfreiheit fördern und Medien entwickeln."

Moderator der Podiumsdiskussion war Oliver Pieper, der für DW Akademie und GIZ in Ecuador tätig ist. In einem langfristig angelegten Medienprojekt berät er zwei Universitäten im Hinblick auf einen praxisnäheren Lehrplan und vier lokale Radiosender in journalistischen und organisatorischen Fragen.