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Ecopia

ECOPIA - Intelligent bauen. Nachhaltig leben.

Die Architektur der Zukunft – sie wird heute schon gebaut. ‚Nachhaltigkeit’ ist dabei zum Schlüsselbegriff geworden. Für Baumeister aus aller Welt eine große Herausforderung.


In der fünfteiligen Dokumentationsreihe ECOPIA begleiten wir deutsche und internationale Architekten zu ihren innovativen Projekten rund um den Globus. Was bedeutet nachhaltiges Bauen im 21. Jahrhundert? Die Liste der Kriterien ist lang. Sie reicht von der Verwendung ökologischer Baustoffe, dem Recyceln alter Bausubstanz über den Einsatz energieeffizienter Technologien bis hin zur kulturellen Relevanz eines Projektes.


19.12.2012 DW im Focus Nationalbibliothek Riad 2

In Riad erhält die King Fahad Nationalbibliothek eine energieeffiziente Segeltuchfassade

In Saudi Arabien gestaltet das Architekturbüro Gerber aus Dortmund eine bereits vorhandene Nationalbibliothek energiesparend um. Nachhaltiges Bauen ist in dieser wie in vielen anderen Regionen der Welt noch längst nicht selbstverständlich. Oft müssen Architekten für ihre Projekte viel Überzeugungsarbeit leisten. In New York treffen wir den amerikanischen Architekten Blake Kurasek, der einen alternativen Wolkenkratzer entworfen hat. Der Ökotower soll ausschließlich für den Anbau von Lebensmitteln genutzt werden. Das Gebäude mit 120 Stockwerken will Kurasek mitten in New York City bauen.

19.12.2012 DW im Focus Uluwatu Resort 2

Recyceltes Tropenholz wurde im Uluwatu Resort auf Bali verwendet

Singapur ist Vorreiter für ökologisches Bauen in Asien. Die Architekten des Büros WOHA setzen hier auf Pflanzen als Teil der Gebäudestruktur. Mit ihren bewachsenen Wohnhäusern und Hotelbauten revolutionieren sie die Branche weltweit. In Bali haben sie ein Luxusresort aus Materialien gebaut, die alle aus der näheren Umgebung stammen. Für die Dächer und Wandverkleidungen des Hotels verwendeten sie alte Schienenschwellen und Telefonmasten.

19.12.2012 DW im Focus Dalian Conference Center

Meerwasser kühlt einen spektakulären Opernbau im chinesischen Dalian

Auch China will neue Wege gehen. Im aktuellen Fünf-Jahres-Plan des Landes ist ökologisches Bauen ausdrücklich erwünscht. Der österreichische Architekt Wolf D. Prix baut im chinesischen Dalian ein Konferenzzentrum mit Opernhaus und einem komplexen Energiedesign aus Wind, Meerwasser und Licht. Doch die Vision des Stararchitekten geht noch weiter: Die Gebäude der Zukunft sollen sich selber mit Energie versorgen und als eigene Kraftwerke in der Stadt funktionieren.