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Deutschland

Ebola-Alarm in München

Einem Mann aus Afrika ist übel, er ist krank. Bei der Polizei gilt gleich: Alarmstufe rot. Es folgt ein Großeinsatz. Der Grund: Der Mann könnte Ebola haben. Er wird am Münchener Hauptbahnhof unter Quarantäne gestellt.

Bei Krisen reagieren die Deutschen angeblich hysterischer als andere Nationen. Angst gilt als typisch deutsch. Dafür gibt es auch die englische Bezeichnung "German Angst." Ein Hauch davon oder zumindest ernsthafte Sorgen waren am Freitag in München zu spüren: Ein junger Mann aus Somalia musste sich mehrmals übergeben. Die Polizei alarmierte daraufhin einen Arzt. Der erkannte bei einer ersten Untersuchung Symptome einer Tropenkrankheit wie Ebola.

Am Bahnhof breitete sich Unruhe aus. Der Raum der Polizei, in dem der Arzt den Somalier untersucht, wird abgesperrt. Später stellt sich heraus: der Afrikaner leidet wohl nur an einer Magenschleimhautentzündung. Polizei und Gesundheitsamt atmen auf.