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Afrika

East4South: Neue Netzwerke zwischen Afrika und Osteuropa

Zwanzig Nachwuchsjournalisten aus Osteuropa und Sub-Sahara Afrika waren auf Einladung von Europäischer Union und DW Akademie unterwegs in Afrika. Ihre Beiträge über Entwicklung und Bildung sind jetzt fertig.

Nach vier Monaten ist der dritte Durchlauf des DW Akademie Projekts East4South zu Ende gegangen. Die Teilnehmer aus Osteuropa und Afrika präsentierten bei einer Abschlussveranstaltung in Bonn ihre Reportageprojekte, die sie in neun verschiedenen Ländern Afrikas gedreht und in Bonn mit Unterstützung von DW Akademie Trainern fertig gestellt hatten. Nun sollen die Beiträge in den Heimatländern der Teilnehmer ausgestrahlt werden.

Im Fokus der East4South-Beiträge stehen die Millennium Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (MDGs). Ein 30-minütiger Videofilm thematisiert etwa anhand der Geschichte eines Bananenbauern die nachhaltige ländliche Entwicklung in Uganda. Ein anderer TV-Beitrag untersucht Müllentsorgung in Sambia; eine Fotoserie dokumentiert das Leben von Lastenträgerinnen in der Demokratischen Republik Kongo und macht auf Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen aufmerksam. Ein weiterer Filmbeitrag zeigt, wie Kinder des namibischen Hirtenvolkes Himba in einer mobilen Schule lernen.


Entwicklung und Bildung im Fokus

Entstanden sind die Konzepte während des ersten East4South "Warm-Up" Workshops in Brüssel im Oktober. Anschließend koordinierten sich die Teams aus jeweils einem afrikanischen und einem osteuropäischen Teilnehmer über soziale Netzwerke. Zur zwölftägigen Produktionsphase trafen sie sich in Afrika wieder. "Alle waren zum ersten Mal in Afrika. Daher waren die afrikanischen Journalisten die Experten vor Ort und konnten den Teamkollegen viele neue Perspektiven eröffnen", erklärt Yinka Kehinde, Projektkoordinatorin der DW Akademie. Das sahen auch die afrikanischen Teilnehmer positiv: "Es war eine tolle Erfahrung. Vor allem, weil ich meiner Teampartnerin helfen konnte, Afrika besser zu verstehen", so der 25-jährige Paulin Mushamuka aus Kongo.

02.2012 DW Akademie Afrika East4South 2

Fotos © Tomas Halasz

East4South verbindet Osteuropa und Afrika auf neue Weise. Durch die Zusammenarbeit der Teams treffen afrikanische und europäische Sichtweisen aufeinander. "Der Austausch schafft neue Perspektiven und fördert den Dialog", so Martin Hilbert, Trainer im East4South Projekts. Ziel sei es, mit multimedialen Produkten auf Probleme in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen.

Aufgrund seines Erfolges wurde das Projekt verlängert, so dass in diesem Jahr der vierte Durchlauf von East4South startet.

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