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Wirtschaft

EADS will Kosten in Dollar-Raum verlagern

Der weltweit zweitgrößte Luft- und Raumfahrtkonzern EADS will auf die Aufwertung des Euro mit einer Kostenverlagerung in den Dollar-Währungsraum reagieren. "Unsere Strategie ist, mehr Kosten in Dollar abzurechnen. Wir planen, unsere industrielle Basis in den Dollar-Zonen zu entwickeln, in den USA und in Ländern, die ihrer Kostenstruktur nach mit dieser Währung verknüpft sind", sagte Philippe Camus, Co-Chef des europäischen Konzerns, der französischen Zeitung "Le Monde" (Samstagsausgabe / 10.1.).

Sollte der Dollar für längere Zeit schwach bleiben, werde EADS Dollar-gebundene Länder für seine Produktion von Flugzeugen und Hubschraubern bevorzugen, sagte Camus weiter. "Wir wollen die existierenden Produktionen jetzt nicht verlegen, aber wir schließen nicht aus, dass wir zukünftige Investitionen anders platzieren."

Den Worten Camus' zufolge kann der Konzern einen weiteren Wertverlust des Dollars auf 1,30 oder 1,40 Dollar je Euro auffangen. Ein längerer Sinkflug der Währung werde jedoch alle Kostenreduzierungen des Konzerns zunichte machen. In Reaktion auf die Dollar-Schwäche will die EADS-Tochter Airbus in den kommenden vier Jahren 1,5 Milliarden Euro an Kosten einsparen.

  • Datum 10.01.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4XuP
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