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Pressemitteilungen

DW-Volontariat: Jetzt bilingual, crossmedial, praxisorientierter

Die DW hat ihre Redakteurs-Ausbildung reformiert: Das Volontariat richtet sich künftig an Nachwuchsjournalisten, die sich in mehreren Sprachen zu Hause fühlen. Ab sofort startet die Bewerbung für den Ausbildungsjahrgang.

„Kulturschock“ - ein Projekt der DW-Volontäre 2011/2012

„Kulturschock“ - ein Projekt der DW-Volontäre 2011/2012

Als einziger Sender in Deutschland bietet die Deutsche Welle künftig ein bilinguales Volontariat an. Auf Englisch und Deutsch bereitet es Nachwuchsjournalisten insbesondere auf eine crossmediale, internationale Berichterstattung in Fernsehen, Online und Radio vor. Herzstück des neu ausgerichteten Volontariats sind praxisorientierte Seminareinheiten in englischer und deutscher Sprache, die insgesamt ein Drittel der Redakteurs-Ausbildung ausmachen. „Das journalistische Volontariat sichert die hohe Qualität unserer Angebote. Als deutscher Auslandssender sind wir auf Nachwuchsjournalisten angewiesen, die sich in mehreren Sprachen und Kulturen zu Hause fühlen und die crossmediale Neuausrichtung der Deutschen Welle aktiv mitgestalten“, so Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle.

Das 18-monatige Volontariat wird künftig jährlich ausgeschrieben. Dabei wurde die Zahl der Ausbildungsplätze von zehn auf zwölf erhöht. Der erste Jahrgang startet am 1. Mai 2015. Bewerbungen werden ab sofort bis zum 31. Oktober 2014 angenommen.

„Die Redakteurs-Ausbildung der Deutschen Welle ist eine Reise um die Welt in 18 Monaten. Unsere Volontärinnen und Volontäre arbeiten in mehreren Sprachen und lernen durch die internationale Mitarbeiterschaft der DW verschiedene Kulturen kennen“, betont Ramón García-Ziemsen, seit August 2014 neuer Leiter der Journalistischen Ausbildung der DW. Der ehemalige Leiter der DW-Kulturredaktion war zuletzt als Dozent für praktischen Journalismus an der Universidad del Norte in Barranquilla, Kolumbien, tätig. Gemeinsam mit Michael Karhausen, erfahrener Fernsehjournalist und langjähriger Medientrainer, koordiniert er das neue DW-Volontariat.

Eine weitere Besonderheit der Redakteurs-Ausbildung liegt in den abwechslungsreichen Redaktions-Stagen. Neben dem Einsatz in den DW-Redaktionen in Bonn und Berlin absolvieren die Volontäre künftig auch eine Stage im DW-Außenstudio Brüssel, Moskau oder Washington und auf einer externen Wahlstation. Hinzu kommt eine einmonatige Redaktions-Stage beim Deutschlandradio, das Ausbildungspartner der DW ist. Hier können die DW-Volontäre ihre Radio-Kenntnisse vertiefen – im Gegenzug lernen Volontäre des Deutschlandradios bei der DW das crossmediale Handwerk kennen.
Die Deutsche Welle bildet seit mehr als 40 Jahren Nachwuchsjournalisten aus. Mit dem neu ausgerichteten Volontariat wird die vorherige Trennung zwischen einem Programmvolontariat für deutsche Muttersprachler und einem Internationalen Volontariat für Muttersprachler weiterer DW-Programmsprachen aufgehoben.

16. September 2014
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