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Afrikas Rohstoffe

DW-Reporter in Afrikas "Löwenstaaten"

Nach Asiens Tigerstaaten kommen Afrikas Löwenstaaten. Getrieben wird ihr Wachstum vor allem von Rohstoff-Exporten. Doch an vielen Orten bleibt die Armut.

Kohlemine der brasilianischen Firma Vale in Moatize, Mosambik

Kohlemine der brasilianischen Firma Vale in Moatize, Mosambik

Mineralische Produkte wie Kupfer und Nickel, Edelmetalle und wertvolle Steine wie Gold und Diamanten, Erdöl und -gas lassen viele Volkswirtschaften boomen. Manche Länder wie der Öl-Staat Angola brachten es in vergangenen Jahren auf Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent. Manche Länder erleben erst die Anfänge des Rohstoff-Booms. Das portugiesischsprachige Mosambik zum Beispiel ist auf dem besten Weg, einer der größten Kohle- und Gasproduzenten der Welt zu werden. Weltweit können viele Regierungen nur träumen vom wirtschaftlichen Aufschwung der afrikanischen "Löwenstaaten". Afrika boomt - während die Weltwirtschaft mit Ressourcenengpässen ringt.

Gleichzeitig macht die Konzentration auf Rohstoffe die afrikanischen Wirtschaftssysteme verwundbar. Sie sind abhängig vom Weltmarkt, von Preis- und Nachfrageschwankungen. Umweltschäden, Korruption oder Konflikte um die Verteilung der Einnahmen - all das sind Nebenwirkungen des neuen Reichtums. Der "Ressourcenfluch" - Macht er wichtige Entwicklungserfolge wieder zunichte? Was bleibt Afrikas Staaten und ihren Menschen vom Rohstoff-Boom? DW-Reporter suchen nach Antworten.

Afrikas Bodenschätze