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Klassik im Gespräch

DW-Radio-Interview mit dem Tenor Lauritz Melchior im Mai 1965

Ehrungen und eine Audienz beim Papst - Lauritz Melchior beschreibt den Verlauf seines Europaaufenthaltes.

Lauritz Melchior wurde am 20. März 1890 in Kopenhagen geboren. Nach der Schule begann er 1908 seine Sängerausbildung am Institut der Königlichen Oper Kopenhagen. Bereits nach fünf Jahren debütierte Melchior als Bariton an der Königlichen Oper in der Rolle des Silvio in "Der Bajazzo" von Ruggero Leoncavallo. Als Bariton blieb er einige Jahre tätig, bis ihm angeraten wurde, ins Tenorfach zu wechseln. Seine unvergleichliche Karriere als Tenor begann sodann 1918 ebenfalls in Kopenhagen mit der Partie des Tannhäuser. Es folgten nun Auftritte an den größten Opernhäusern: London, Bayreuth, Wien, München Stockholm, Mailand, Berlin - dies sind nur einige Stationen seiner Auftritte. 1926 wurde Melchior an die Metropolitan Oper New York berufen, der er bis 1950 die Treue gehalten hat. Er wurde als der größte Wagner-und Heldentenor seiner Epoche angesehen. Für die Ausbildung des Nachwuchses errichtete er eine Stiftung. Er war auch Träger zahlreicher Auszeichnungen - darunter auch des Großen Bundesverdienstkreuzes der BRD. Lauritz Melchior starb am 18. März 1973 in Santa Monica.

Die Deutsche Welle sprach mit Melchior im Mai 1965 während seines Deutschland-Besuches unter anderem über den Anlass des Europaaufenthaltes und über die Lauritz-Melchior-Stiftung.

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