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In eigener Sache

DW-Projekt #WhatAmerica ausgezeichnet

Für ihr Multimediaprojekt erhält die DW den renommierten Digital Media Award 2017 der RIAS Berlin Kommission. Mit über 200 Interviews vor der US-Präsidentenwahl 2016 zeigte es die Vielfalt und Gespaltenheit in den USA.

Eine scheinbar einfache Frage und ein journalistischer Teameffort haben aus #WhatAmerica ein außergewöhnliches - und nun preisgekröntes -  Multimediaprojekt gemacht. "Welches Amerika wünschen Sie sich?" war die Frage mit dem die Journalisten der DW vor der US-Präsidentenwahl durch das ganze Land - und schließlich die ganze Welt - zogen. Die Frage "bewegte und beschäftigte viele US-Amerikaner im Vorfeld der letzten Wahl", sagte die Jury über das Projekt. Weiter hieß es: "Die DW-Korrespondenten produzierten zu dem Thema umfassende Reportagen mit vielen spannenden Interviews, darunter auch mit dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders. Mit dem Langzeitprojekt ging die DW die US-amerikanischen Vorwahlstimmung auf den Grund."

Preisverleihung Digital Media Award 2017 der RIAS Berlin Kommission, Berlin am 12.6.201 (DW/C. Kielmann)

Das ausgezeichnete DW-Team mit Richard Walker, Ines Pohl und Florian Kroker (hintere Reihe v.l.), davor Sofia Diogo Mateus (l.) und Beate Steinhorst bei der Preisverleihung in Berlin

Das Team der DW wollte die Meinungsvielfalt innerhalb der Bevölkerung abbilden - und befragte die Bürgerinnen und Bürger auch  zur künftigen Rolle der USA im Ausland. Während des US-Präsidentenwahlkampf wurde im TV, Online und per Facebook-Live berichtet, schließlich wurde die Befragung international ausgeweitet mit der Frage: "WhatAmerica goes global?" Die über 200 Statements des mehrsprachigen Projektes konnten die Nutzer in einer interaktiven Landkarte abrufen und nach bestimmten demografischen Merkmalen filtern.

Für DW-Chefredakteurin Ines Pohl, die in ihrer Zeit als Washington-Korrespondentin zahlreiche der Interviews geführt hatte, ist der Preis auch eine Anerkennung für die monatelange Arbeit: "Ich freue mich, dass dieser Preis ein Projekt auszeichnet, dass das genaue Gegenteil von Krawall ist: seriöser Journalismus. Wir haben offene Fragen gestellt, zugehört und ein vielfältiges Spektrum an Meinungen abgebildet."  Maßgeblich beteiligt waren seitens der DW außerdem: Richard Walker, Florian Kroker, Miodrag Soric, Beate Steinhorst, Kristin Zeier, Sofia Diogo Mateus, Manuela Buttgereit, Ilona Wendt, Olof Pock und Gero Fallisch. "Nur im Team erobern wir unseren Platz auch in der digitalen Welt", würdigte Ines Pohl die Zusammenarbeit.

WhatAmerica 221c Maira Salim (DW)

"Ein vielfältiges Spektrum an Meinungen abbilden"

Mit dem renommierten RIAS-Preis werden Hörfunk-, Fernseh- und Internetproduktionen ausgezeichnet, die in besonderem Maße zur Völkerverständigung zwischen Deutschland und den USA beigetragen haben. Unter den ehemaligen Preisträgern sind deutsche Journalisten wie ZDF-Anchorman Claus Kleber, der heutige WDR-Intendant Tom Buhrow und RTL-News-Moderator Peter Kloeppel. In diesem Jahr wurden unter anderem die CBS-Sendung "60 Minutes" und das von Satiriker Jan Böhmermann produzierte Video "Grab US by the pussy - Amerika ungewaschen" ausgezeichnet.

jhi/ash

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