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Über uns

DW mit neuem englischen Kanal

In eigener Sache: Informationen aus erster Hand, fundierte Recherchen, ein neues Studio - so will die DW noch mehr Zuschauer erreichen. Zum Programmstart gibt es auch einen neuen Claim für die Deutsche Welle.

An diesem Montag setzt die DW einen weiteren Meilenstein in ihrer langen Geschichte: der neue englische TV-Kanal geht auf Sendung. "Die Deutsche Welle ist bekannt und wird geschätzt für ihren ausgewogenen und seriösen Journalismus. Das wollen wir weiter schärfen", kündigt DW-Intendant Peter Limbourg an. "Wir glauben, das Interesse an Deutschland ist sehr hoch. Mit dem neuen Angebot können wir die Nachfrage nach Inhalten aus Deutschland noch besser befriedigen."

"Den Zuschauer überraschen"

Das neue 24-stündige Programm in englischer Sprache wird mit stündlichen Nachrichten das aktuelle Informationsangebot deutlich ausbauen. Inhaltlich setzt das Programm neue Schwerpunkte: "Wir wollen in den Regionen Afrika und Asien besser und relevanter werden", sagt Carsten von Nahmen, Leiter der DW-Nachrichtenredaktion.

Peter Limbourg

DW-Intendant Peter Limbourg

Neben den aktuellen Studios in Moskau, Brüssel und Washington hat die DW Korrespondentenbüros unter anderem in Kiew, Lagos, Bangkok, Kairo, Neu Delhi und Nairobi eingerichtet.

Zum Konzept der neuen DW-Nachrichten gehört auch mehr Mut zum Risiko, meint von Nahmen. "Wir wollen unsere Zuschauer noch stärker überraschen. Wir wollen, dass sie sagen: Wow, das habe ich nicht gewusst, da hat es sich wieder gelohnt, die DW anzuschalten." Erreicht werden soll das mit mehr Reportern vor Ort, mit einer neu aufgestellten Social-Media-Redaktion und dem Korrespondentennetz. "Gerade im Bereich Social-Media hatten wir im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern Nachholbedarf", so von Nahmen. Das soll sich nun ändern. "Wir wollen deutlich früher als andere Anbieter neue Themen setzen und damit bei unseren Zuschauern punkten." DW-Redakteure berichten dafür live über Trends aus den Sozialen Netzwerken rund um den Globus.

Nachrichten auf 12 Metern

Das neue Studio - hier noch im Testbetrieb (Foto: DW)

Das neue Studio - hier noch im Testbetrieb

In neuem Glanz wird auch das Nachrichtenstudio erscheinen. DW-Redakteur Wade Adams arbeitet seit vergangenem Jahr mit weiteren Kollegen am Aufbau des englischsprachigen Kanals. Seit zwei Monaten tüftelt er an der Premiere des neuen Nachrichtenstudios in Berlin. Im Zentrum steht die hochauflösende, mehr als eine Tonne schwere, 12 Meter lange und zwei Meter hohe Videowand. "Damit können wir Nachrichten für die Zuschauer interessanter und informativer machen", sagt Adams.

Er ist froh, wenn die Premiere am Montag reibungslos über die Bühne geht. Zeit zum Feiern gibt es aber dann noch nicht. "Dann geht es erst richtig los - dann senden wir 24 Stunden am Tag."

Carsten von Nahmen Foto: DW

Carsten von Nahmen, Leiter der DW-Nachrichtenredaktion

"Kompliment und Anspruch"

Mit#link:https://www.youtube.com/watch?v=R4Q7Ev81Gbc:"Made for Minds"# hat sich die Deutsche Welle auch einen neuen Claim gegeben. "Wir wollen damit klar machen, dass unsere Nutzer besondere Menschen sind", sagt DW-Intendant Limbourg. "Das ist ein Kompliment an unsere Zuschauer, aber es ist auch ein Anspruch an uns und unsere Inhalte."

Die Deutsche Welle strahlt ab 22. Juni auch weiterhin Fernsehen in vier Sprachen aus. Dazu gehören neben dem neuen englischen Kanal auch das deutsche Sprachangebot, das spanische für Lateinamerika und das arabische für alle Zuschauer zwischen Oman und Marokko. Auch hier können sich die Zuschauer auf aktuelle Nachrichten und vertiefende Analysen freuen.

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