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Aktuell Kultur

DW-Intendant eröffnet Global Media Forum

Wie verändert die digitale Welt den Journalismus? Das ist die Kernfrage des dreitägigen Mediengipfels, zu dem DW-Intendant Peter Limbourg nach Bonn eingeladen hat.

Zum Auftakt des Treffens rief Limbourg dazu auf, die Chancen des Internets für den gesellschaftlichen Wandel zu nutzen. "Wir sollten das Internet nicht fürchten", sagte der Chef des deutschen Auslandssenders in Bonn. Die Proteste im Istanbuler Gezi-Park oder der Arabische Frühling hätten gezeigt, welchen Einfluss soziale Netzwerke besäßen, führte der Chef des deutschen Auslandssenders auf.

Zugleich räumte Limbourg ein, dass die Meinungsfreiheit im Internet durch Zensur und Propaganda massiv eingeschränkt werde. Auch drifteten reale und virtuelle Welt immer weiter auseinander. Der NSA-Skandal habe zudem gezeigt, in welchem Maße bürgerliche Rechte und die Privatsphäre durch Ausspähprogramme bedroht seien. Diese Entwicklungen müssten kritisch begleitet werden.

"Von Information zu Partizipation"

Das Global Media Forum findet zum siebten Mal statt. In diesem Jahr steht es unter der Überschrift: "Von Information zu Partizipation - Herausforderungen für die Medien" und stellt soziale Netzwerke in den Mittelpunkt. Darüber werden rund 2000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern drei Tage lang diskutieren, darunter der Axel-Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner, der US-Journalist Jeff Jarvis und der ägyptische Satiriker Bassem Youssef.

Am Abend werden die Preisträger des internationalen Blog Awards "The Bobs – Best of Online Activism" geehrt, den die Deutsche Welle seit sieben Jahren auslobt. Zu den Gewinnern 2014 gehört unter anderen der Fotoblogger Mosa'ab Elshamy aus Ägypten.

bgö/chr (KNA, DW)