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Europa/Zentralasien

DW Akademie in Kirgisistan

Kirgisistan nimmt unter den zentralasiatischen Ländern die Spitzenposition auf der Liste von "Reporter ohne Grenzen" ein. Es belegt Platz 88 und konnte sich damit seit dem vergangenen Ranking (Platz 97) verbessern. Das spricht - besonders im regionalen Vergleich - für einen hohen grundsätzlichen Stellenwert der Pressefreiheit im Land, die allerdings in einzelnen Bereichen noch stark eingeschränkt wird. Unzureichend ist unter anderem der rechtliche Schutz von Journalisten.

Unser Engagement
Um das Problem mangelnder journalistischer Standards anzugehen, unterstützt die DW Akademie mit ihren Projekten besonders die Professionalisierung von Medienschaffenden. Gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation OSCE Academy führt die DW Akademie seit 2010 eine Sommerakademie für zentralasiatische Journalisten in der Hauptstadt Bischkek durch, an der Medienschaffende aus Kirgisistan, Tadschikistan, Kasachstan und Usbekistan teilnehmen. Themen sind professionelle und konfliktsensible Berichterstattung sowie ländliche Entwicklung. Die DW Akademie hat in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der UNESCO 2014 eine Vereinigung der Bürgerradios Kirgisistans gegründet. Die Vertreter von vier Radiostationen und 23 Multimediazentren können jetzt ihre Arbeit abstimmen, Beiträge austauschen und gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Bei den Bürgermedien finden regelmäßig In-House-Trainings statt, die von lokalen kirgisisch-sprachigen Trainern durchgeführt werden. Durch Fortbildungen und Technik werden ferner die Regionalkorrespondenten sowie fünf Hörfunksender des öffentlich-rechtlichen Senders OTRK unterstützt. In weiteren Trainings und Medienforen führt die DW Akademie Journalistinnen und Journalisten aus dem Grenzgebiet zwischen Kirgisistan und Tadschikistan zusammen. 2015 hat ein erstes großes Treffen und ein Training zur Berichterstattung über Grenzprobleme stattgefunden. Dabei wird diskutiert, wie die konträren Positionen zwischen den Nachbarländern objektiv dargestellt werden können, ohne den Konflikt weiter zu schüren. Die Arbeit wird in der nächsten Zeit noch intensiviert.

Mittelgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Auswärtiges Amt (AA), Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

Ländermanagerin: Lydia Rahnert

Einsatzorte: Bischkek, Duschanbe

Partner vor Ort: Kloop.kg, OTRK Public Broadcast Company, Öffentliche Vereinigung der Journalisten Kirgisistans, OSCE Academy Bischkek, Vereinigung der Bürgermedien Kirgisistans, Friedrich-Ebert-Stiftung, UNDP

Schwerpunkte: Qualifizierung, Professionalität und wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Mediensektors, Gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung öffentlich-rechtlicher Medien/Reform von Staatssendern, Mitsprache benachteiligter Bevölkerungsgruppen, (lokale) partizipative Medienangebote und Bürgermedien, Journalismusausbildung/Curriculaentwicklung, Konflikt und Medien/konfliktsensible Berichterstattung

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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