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Lateinamerika

DW Akademie in Bolivien

Die Medienlandschaft in Bolivien ist stark polarisiert und teilt sich tendenziell in zwei politische Lager: das der regierungstreuen- und das der regierungskritischen Medien. Unabhängige, faire und ausgewogene Berichterstattung, auf deren Basis sich die Bevölkerung beispielsweise bei Wahlen eine Meinung bilden kann, gibt es kaum. Auch das Qualitätsniveau der Berichterstattung ist sehr niedrig. Außerdem bieten die Medien dem Publikum nur selten Gelegenheit, sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen, seine Meinung zu äußern und so gesellschaftliche und politische Entwicklungen mitzugestalten.

Unser Engagement
Gesellschaftliche Teilhabe und Qualifizierung stehen im Mittelpunkt der Arbeit der DW Akademie in Bolivien. Nachwuchsjournalisten erhalten durch eine duale Ausbildung - die erste dieser Art in Lateinamerika - eine professionelle Berufsvorbereitung. Um insbesondere der indigenen, ländlichen Bevölkerung Zugang zu Informationen zu ermöglichen, wird außerdem ein Weiterbildungszentrum für indigene Radios gestärkt und eine praxisorientierte Weiterbildung für Journalisten von Community-Medien aufgebaut. Zudem stärkt die DW Akademie landesweit die Kommunikationswissenschaftlichen Fakultäten, ihre Curricula praxisnäher zu gestalten. Um die Teilhabe der Bevölkerung speziell in städtischen Randgebieten zu fördern, unterstützt die DW Akademie lokale Medienorganisationen ausgewogene und partizipative Programmangebote für die lokale Bevölkerung anzubieten. Die Informations- und Partizipationsbedarfe der Bevölkerung in den städtischen Randgebieten diskutieren Vertreter aus Medien, Zivilgesellschaft und Politik in öffentlichen Dialogveranstaltungen und erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze.

Mittelgeber: Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Ländermanagerin: Elena Ern

Einsatzorte: La Paz, Cochabamba, El Alto, Santa Cruz

Partner vor Ort: Asociación Boliviana de Carreras de Comunicación Social (ABOCCS), Centro de Producción Radiofónica (CEPRA), Fundación para el Periodismo (FPP), Fundación UNIR, Ministerio de Comunicación del Estado Plurinacional de Bolivia

Schwerpunkte: Gesellschaftliche Teilhabe, Zivilgesellschaftliche Lobby für Meinungsfreiheit, Medienkompetenz, Mitsprache benachteiligter Bevölkerungsgruppen, partizipative Medienangebote, Journalismusausbildung und Curriculaentwicklung, Professionalität und wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Mediensektors, Qualifizierung

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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