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Nahost/Nordafrika

DW Akademie in Ägypten

Die Medienfreiheit in Ägypten hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert: Regierungspropaganda, Angriffe gegen Andersdenkende und Aktivisten, die sich für Demokratie und Freiheitsrechte einsetzen wie auch direkte Repressalien prägen das Bild. Immer wieder werden Journalisten wegen ihrer Berichterstattung verhaftet und vor Gericht gestellt, nach Angaben des Committee to Protect Journalists hielt nur China 2015 mehr Journalisten in Haft (49) als Ägypten (23). Es existieren praktisch keine Medien mehr, die regierungskritisch berichten. Auch die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure wird massiv behindert. Zahlreiche ägyptische Organisationen, denen vorgeworfen wird, unerlaubt ausländisches Geld angenommen zu haben, wurden angeklagt oder geschlossen. Prominente Menschenrechtler dürfen das Land nicht verlassen. Die Betroffenen gehen davon aus, dass die Regierung systematisch die Reste unabhängiger Zivilgesellschaft ausschalten möchte.

Unser Engagement
In dem schwierigen Umfeld konzentriert sich die DW Akademie darauf, junge Frauen in Medien und durch Medien zu stärken. In dem Langzeitprojekt "Frauenstimmen" werden Journalistik-Studentinnen und junge Journalistinnen bei der Entwicklung eigener Medienprojekte unterstützt und so auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Mittelgeber: Auswärtiges Amt (AA)

Ländermanager: Jens-Uwe Rahe

Einsatzorte: Alexandria, Port Said, Kairo, Assiut, Assuan

Schwerpunkte: Capacity Building, Teilhabe von Frauen

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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