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Über uns

DW Akademie | GMF: Medienkarriere

Danh Quy Nguyen war Panellist beim Global Media Forum 2012. Vergangenes Jahr hat er den Masterstudiengang International Media Studies der DW Akademie abgeschlossen. Er sprach mit uns über seinen neuen Job in Vietnam.

Portraitfoto Danh-Quy Nguyen (Foto: Danh-Quy Nguyen).

Danh-Quy Nguyen

Nachdem Sie den Studiengang abschlossen hatten, wurden sie gleich im Anschluss stellvertretender Chefredakteur der vietnamesischen Ausgabe des Modemagazins 'Elle'. Wie wichtig sind ihre Erfahrungen aus dem IMS Studiengang für ihre jetzige Position?
Sehr wichtig. Der Studiengang ist sehr international, sodass ich viel über andere Kulturen erfahren habe. Ich habe auch meine Kommunikationsfähigkeiten verbessert und gelernt, wie man vor großen Gruppen spricht. In meinem neuen Job reise ich sehr viel - zu Modeschauen oder Meetings mit internationalen Redakteuren. Mein Studium hilft mir dabei sehr.


Auf der Konferenz war der Einfluss der sozialen Medien ein wiederkehrendes Thema. Wie wichtig sind die sozialen Medien für Ihr Magazin?
'Elle' könnte ohne die sozialen Medien nicht auskommen. Wir sind zwar nach wie vor hauptsächlich ein Print-Magazin, aber online stehen wir mit unseren Lesern in Kontakt und versuchen neue zu gewinnen. Auch hinsichtlich unserer Werbeeinnahmen sind die sozialen Medien sehr wichtig. Werbekunden und potentielle Kunden können genau zurückverfolgen, wie viele Besucher auf welche Werbung klicken und wie viele anschließend zur Firmenseite surfen. Anhand dieser Informationen entscheiden sie, ob sie Anzeigenwerbung in unserem Print-Magazin kaufen möchten.


Wie wichtig sind heute noch die klassischen journalistischen Fertigkeiten, wenn der Trend immer mehr in Richtung soziale Medien geht?
Mit den sozialen Medien hat man keine Garantie, dass die Inhalte auch besser werden. In unserer Redaktion hatten wir beispielsweise eine New Media Redakteurin, eine Expertin für digitale Anwendungen. Sie war sehr gut darin, viele Klicks zu generieren, doch ihr fehlten die grundlegenden journalistischen Fertigkeiten. Deswegen mussten wir sie entlassen. Ich glaube fest daran, dass man den klassischen Journalismus beherrschen muss, um auch mit den sozialen Medien gut arbeiten zu können.