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Amerika

Dutzende Tote durch Erdrutsch

Bei einem Erdrutsch in einem Vorort der costaricanischen Hauptstadt San José sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser waren die heftigsten Regenfälle der vergangenen Jahre.

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Ein vom zweitägigen Dauerregen aufgeweichter Abhang in der Gemeinde Lajas in San Antonio de Escazú 15 Kilometer westlich von San José war am frühen Morgen (05.11.2010) ins Rutschen gekommen. Kurz vor Morgengrauen ging dann eine riesige Schlammlawine nieder und begrub zahlreiche Wohnhäuser unter sich. Die meisten der Opfer wurden im Schlaf von den Erdmassen verschüttet. Bergungsmannschaften suchen in den Trümmern noch nach Vermissten.

Freitag und Samstag Trauertag in Costa Rica

Costa Rica Erdrutsch

Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz.

Präsidentin Laura Chinchilla erklärte Freitag und Samstag zu Trauertagen. Die Behörden im ganzen Land wurden in Alarmbereitschaft versetzt, die meisten Schulen blieben geschlossen. Mindestens 1600 Menschen wurden obdachlos und zahlreiche Straßen waren wegen Hochwasser sowie Schlammmassen unpassierbar, teilte die Leiterin des nationalen Katastrophenschutzes, Vanesa Rosales, mit.

Autor: Oliver Pieper (dpa,ap)
Redaktion: Mirjam Gehrke