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Wirtschaft

Durchbruch im Tarifkonflikt

Die Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben sich nach neun Monaten auf Eckpunkte eines neuen Tarifvertrags geeinigt und damit die Gefahr neuer Streiks gebannt. Die Spitzengremien der GDL gaben am Sonntag einstimmig "grünes Licht zur Vermeidung weiterer Arbeitskämpfe", wie der Vorsitzende Manfred Schell in Frankfurt sagte. Die Bahn reagierte erleichtert. Beide Seiten wollen jetzt zügig weiterverhandeln, um einen Tarifvertrag bis Ende Januar unterschriftsreif zu machen. Den Eckpunkten zufolge soll es für die Lokführer rückwirkend zum 1. Juli 2007 eine Einmalzahlung von 800 Euro geben. Von März an sollen die Einkommen dann um acht Prozent erhöht werden, von September an um weitere drei Prozent. Dadurch ergibt sich eine Erhöhung von insgesamt elf Prozent. Die Laufzeit wurde bis Ende Januar 2009 vereinbart. Vom 1. Februar 2009 an soll sich die wöchentliche Arbeitszeit dann um eine Stunde auf 40 Stunden bei gleichem Entgelt verringern.