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Durch Hitze, Sümpfe und Gräser: die Mission Prachtfink

Eine neu entdeckte Population des Waxbill, eines afrikanischen Prachtfinken, macht Forschern in Benin Hoffnung. Die bedrohte Art könnte in diesem Lebensraum erhalten und vor allem auch studiert werden.

Video ansehen 07:31

Reportage aus Benin anschauen

Projektziel: Schutz und Erforschung des seltenen Anambra-Astrild Waxbill (lat. Estrilda poliopareia)
Projektgröße: 2 Ornithologen die für 360°Naturalist arbeiten
Projektvolumen: 2000 Euro
Schlüsselart: Der Waxbill, ein kleiner Vogel mit einem Gewicht von 8 Gramm, er hat einen orangenen, spitzen Schnabel, eine weiße Iris und graue Federn mit einem orangefarbenen Hinterteil. Gefunden wurde der Vogel 1954 in Nigeria und erst 2010 in Benin.
Status auf der Roten Liste der IUCN: gefährdet

Der 12 Zentimeter große Anambra-Astrild, ein afrikanischer Prachtfink, zieht ein Forscher-Team aus Frankreich nach Benin in Westafrika. Dass der Vogel auch hier lebt, ist erst seit Kurzem klar. Zuhause schien er bislang nur in Nigeria zu sein und ist dort durch Umweltverschmutzung nun bedroht. Doch auf ihrer Forschungsreise in Benin haben die Ornithologen festgestellt, dass der Bestand dort größer ist als in Nigeria. Das gibt Hoffnung, denn der Lebensraum im Tal des Ouémé-Flusses im Süden Benins bietet mit hoher Luftfeuchtigkeit, Graslandschaften und Sümpfen ideale Bedingungen für den Vogel. Außerdem ist das Gebiet nach außen noch weitgehend abgeschottet. Wir haben die Forscher mit ihren Ferngläsern, Teleskopen und GPS bei der Suche nach dem Prachtfinken begleitet.

Eine Reportage von Bettina Thoma-Schade

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