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Aktuell Amerika

Dunford soll US-Generalstabschef werden

US-Präsident Obama will den General des Marinekorps Joseph F. Dunford zum neuen Generalstabschef ernennen. Er soll den bisherigen Amtsinhaber Dempsey offenbar im Herbst ablösen.

Nach Angaben aus Regierungskreisen in Washington will US-Präsident Barack Obama Dunford an diesem Dienstag zum neuen Generalstabschef ernennen. Der 59-Jährige löse Martin Dempsey ab, der den Posten nach vierjähriger Amtszeit abgibt.

Damit steigt Dunford zum ranghöchsten US-Militär auf und wird einer der wichtigsten Berater Obamas in Verteidigungsfragen. Außerdem wird er US-Verteidigungsminister Ashton Carter als Hauptansprechpartner zur Verfügung stehen.

Erfahrener Offizier

Der in Boston geborene Dunford wurde 1977 Offizier, von Februar 2013 bis August 2014 kommandierte er die NATO-Truppen in Afghanistan. Der 59-Jährige ist Absolvent der für ihre äußerst harte Ausbildung bekannten US Army Ranger School und hat zwei Universitätsabschlüsse - einen in internationalen Beziehungen und einen in Politikwissenschaft.

Dunford übernimmt den Posten in einer Zeit des Umbruchs in der Armee nach einem Jahrzehnt der bewaffneten Einsätze in Afghanistan und im Irak. Die "Washington Post" berichtete unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsbeamte, der Wechsel sei für den Herbst vorgesehen.

Der US-Senat muss der Nominierung noch zustimmen. Dies gilt jedoch angesichts des Rückhalts, den Dunford sowohl bei Demokraten als auch Republikanern genießt, als Formsache.

gri/se (dpa, afp)