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Aktuell Welt

Duma stimmt für Aufnahme der Krim

Das Unterhaus des russischen Parlaments, die Duma, hat mit überwältigender Mehrheit für eine Aufnahme der Krim in die Russische Föderation votiert. Gleichzeitig bekräftigte die Ukraine ihren Anspruch auf die Halbinsel.

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Moskau schafft weitere Fakten

"Die Ukraine wird niemals den Kampf um die Befreiung der Krim aufgeben, so lang und schmerzhaft er auch sein mag", heißt es in einer Resolution des Parlaments in Kiew. Die Abgeordneten forderten auch die internationale Gemeinschaft auf, die "sogenannte Krim-Republik" nicht anzuerkennen.

Ban zeigt sich besorgt

Kremlchef Wladimir Putin und die moskautreue Führung der von Kiew abtrünnigen Halbinsel hatten den Beitrittsvertrag am Dienstag unterzeichnet. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich sehr besorgt angesichts der Krim-Krise. Er hoffe, dass Zeit bleibe für eine genaue Erörterung der Situation, sagte Ban im Moskauer Kreml.

Der UN-Generalsekretär bot Präsident Wladimir Putin die Entsendung von UN-Beobachtern in die krisengeschüttelte Ukraine an. Dies sei die beste Möglichkeit, um den Sorgen aller Seiten über die Einhaltung der Menschenrechte in der Ex-Sowjetrepublik nachzugehen.

Lawrow: Der Beitritt ist unumkehrbar

Hinweise auf eine Annäherung gab es bei dem Besuch Bans in Moskau aber nicht. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte, der Beitritt der Krim zur Russischen Föderation sei unumkehrbar. Russland werde von der absoluten Mehrheit der Krim-Einwohner unterstützt.

Unterdessen schafft Russland weitere Fakten: Nach ukrainischen Angaben enterten russische Soldaten mindestens drei Kriegsschiffe auf der Krim. Etwa 20 Bewaffnete seien unter Einsatz von Blendgranaten auf die Korvette "Ternopol" im Hafen von Sewastopol vorgedrungen, teilte ein ukrainischer Marinesprecher mit. Auch Schüsse seien gefallen. Eine russische Bestätigung dafür gab es nicht.

Auch die Schiffe "Luzk" und die "Chmelnizki" sollen besetzt worden sein. Die Schiffe waren zuvor wochenlang von der russischen Schwarzmeerflotte blockiert worden. Die Ukraine bereitet die Räumung ihrer Stützpunkte auf der abtrünnigen Krim vor.

haz/ wl (rtr, dpa, afp)

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