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Wirtschaft

Duisenberg gegen Änderung der Stabilitätskriterien

EZB-Präsident Wim Duisenberg hat sich dagegen ausgesprochen, wegen Haushaltsproblemen in einigen Euro-Ländern den Stabilitätspakt zu ändern. Acht von zwölf Ländern hätten die in dem Pakt festgelegten Ziele erreicht, Deutschland, Frankreich, Italien und Portugal dagegen nicht, sagte Duisenberg am Donnerstag in einem Interview mit der Deutschen Welle. "Und jetzt, wenn es knapp wird, die Regeln zu ändern - das macht man nicht in der Mitte des Spiels." Zudem hat Duisenberg eine Flexibilisierung des deutschen Arbeitsmarktes angemahnt. Es sei bedauerlich, dass Deutschland nicht mehr die Rolle der Lokomotive in Europa innehabe, sagte Duisenberg der Deutschen Welle (DW) am Donnerstag in Köln. Zwar müsse die enorme Belastung durch die Wiedervereinigung anerkannt werden. Das Land brauche aber «wie alle europäischen Länder, aber Deutschland vielleicht am meisten, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.» Hier sei bisher zu wenig geschehen.

  • Datum 12.12.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2zPG
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