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Welt

Dschibuti - Ein Land auf der Suche nach Normalität

"Entre conflit et développement" - "Streitschlichtung im Land der Gegensätze und Konflikte"

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Dschibuti am Horn von Afrika

Dschibuti 2001: Zehn lange Jahre hat der Bürgerkrieg das Leben in der ehemaligen französischen Kolonie bestimmt. Heute, zwei Jahre nach Unterzeichnung der Friedensverträge, gilt Dschibuti als eines der politisch stabilsten Länder am Horn von Afrika. Und selbst die ehemals verfeindeten Nomadenvölker der Afaren und Somali-Issas leben inzwischen in relativer Harmonie. Dikhil, ein kleiner Ort inmitten der Wüste im Süden der Republik gilt als Symbol für diese Einheit. Denn in diesem von den Bewohnern stolz "Dorf des Friedens und der Einheit" ("Village des la paix et de l´unité) genannten Dorf hat eine alte Tradition überlebt: Es ist der Ältestenrat, der nach alter Weise die Probleme zwischen den Bewohnern schlichtet. Kläger und Angeklagte akzeptieren in der Regel den gefundenen Kompromiss. Die Behörden werden nur dann eingeschaltet, wenn die Dorfweisen, zu denen Vertreter beider Ethnien gehören, nicht weiter wissen.

Die 20-minütige Sendung, die 2003 produziert wurde, stellt diese traditionelle Schlichtungsmethode vor. Auch die wechselvolle Geschichte der Republik Dschibutis nach ihrer Unabhängigkeit 1977 von Frankreich wird beleuchtet. Für die Bevölkerung geht es um das tägliche Überleben. "Die Dürre ist überall. Es gibt keinen Regen. Und kein Wasser. Folglich können wir unsere Herden nicht mehr ernähren. Wir hoffen auf die Hilfe Allahs, dass er uns Regen bringt", so ein Dorfweiser in Dikhil.

Alwan Yayo Alwan von Radiodiffusion et Télévision de Djibouti und Tania Krämer von der Deutschen Welle sind die Autoren des 20-minütigen Features. Die Sendung liegt in Französisch und Deutsch vor.

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