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Wirtschaft

Druckbranche hofft auf Wachstum

Die weltgrößte Messe für die Druck- und Medienindustrie, die drupa 2004, hat bis zum 19.5. in Düsseldorf die Tore geöffnet. Die Messe gilt als wichtiges Konjunkturbarometer für die gebeutelte Branche.

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Papier soll geduldig sein

Die Druckmaschinen-Hersteller in Deutschland sehen relativ optimistisch in die nahe Zukunft. So erwartet die Branche für das Geschäft im In- und Ausland in der Druck- und Papiertechnik sowie bei den Druckfarben wichtige Impulse. Es gibt deutliche Anzeichen für eine Verbesserung des Investitionsklimas durch steigende Werbeausgaben sowie ein Wachstum beim Versandhandel und bei der Werbung mit Katalogen. Messe-Projektleiter Manuel Matare zu den Schwerpunkten der diesjährigen Leistungs-Schau:

"Das Thema des Workflows scheint ein wichtiges Thema für Aussteller und Besucher zu sein - also die vernetzte Druckerei. In dem Innovationspark sind es natürlich die Software-Trends, (…) hier geht es wirklich um Daten, um Datenverarbeitung, die Vernetzung der Druckerei, die Vernetzung der Druckaufträge mit Kundenaufträgen."

Phase der Gesundschrumpfung

Ein Mitarbeiter der Heidelberger Druckmaschinen

Druckmaschine im Werk Wiesloch der Heidelberger Druckmaschinen AG

Auf der Druckfachmesse drupa (10. bis 19.5.2004) in Düsseldorf stellt der Weltmarktführer, die Heidelberger Druckmaschinen AG, ihren 240.000 Kunden aus aller Welt mehr als 50 Produktneuerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette rund um das Drucken vor. Dabei steht die Demonstration der Kundenanwendungen im Kerngeschäftsfeld Bogenoffsetdruck, von der Druckvorstufe bis zur Weiterverarbeitung, im Zentrum der Präsentationen.

Exaktes Zahlen-Werk präsentierte auf der Drupa der Vorstands-Vorsitzende von Heidelberg, Bernhard Schreier. Das Unternehmen zeigt als größter Aussteller in zwei Hallen auf rund 7.800 Quadratmetern rund 30 Prozent mehr an Neuerungen als noch im Jahr 2000 bei der vergangenen Messe. Nach einer Phase der Gesundschrumpfung in den letzten drei Jahren blickt das Heidelberger Unternehmen jetzt wieder optmistisch in die Zukunft. Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier geht davon aus, dass der Weltmarktführer sich in den nächsten zwei Jahren erholen wird und mit Umsatzzuwächsen gerechnet werden kann.

Erfreuliche Entwicklung in Ostasien

Die Umsätze im Geschäftsjahr 2003/2004 in den Regionen Nord- und Lateinamerika sowie Europa und dem nahen Osten waren insgesamt durch die schwache Investitionsneigung in der Druck-Branche geprägt. Erst zuletzt war in diesen Regionen eine leichte Verbesserung der Geschäftslage zu erkennen. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft in Osteuropa und Asien/Pazifik. Vorstandschef Bernhard Schreier:

"Wenn wir nach China und Japan schauen, auf die Hauptmärkte im asiatischen Raum, dann rechnen wir, dass wir China in diesem Jahr noch einmal um zehn Prozent zulegen können gegenüber dem vergangenen Jahr. Japan ist aus der Talsohle herausgekommen. Wie Sie wissen, sitzen dort unsere Haupt-Konkurrenten. Es ist einer der fünf Hauptmärkte für Heidelberg Druck. Wir haben uns in der Vergangenheit auf diesem Markt gut geschlagen und wir werden uns auch in Zukunft dort gut behaupten."

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