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Ski nordisch

Drittes WM-Gold für Kombinierer Rydzek

Auch im Wettbewerb von der Großschanze ist Johannes Rydzek bei der WM in Lahti nicht zu schlagen. Dabei sieht es nach dem Springen schlecht aus - doch dann folgt eine beeindruckende Aufholjagd in der Loipe.

Die Nordische Kombination bleibt bei der Nordischen Ski-WM in Lahti fest in deutscher Hand. Johannes Rydzek hat seine dritte Goldmedaille gewonnen und ist nach seinem insgesamt fünften Titel erfolgreichster Kombinierer der WM-Geschichte. Rydzek lief im Wettbewerb von der Großschanze noch von Platz fünf nach dem Springen zum Sieg und triumphierte vor dem Japaner Akito Watabe sowie dem Franzosen Francois Braud.

Rydzeks Rückstand nach dem Springen war mit einer Minute beträchtlich. Er hatte genau wie die anderen Deutschen mit widrigem Wind zu kämpfen und landete bei 122 Metern und sprang damit 10 Meter kürzer als der Tagesbeste Mario Seidl aus Österreich. Doch Rydzek legte sich für den Lauf die richtige Taktik zurecht, führte eine vierköpfige Verfolgergruppe auf der hügeligen 2,5-Kilometer-Runde, die viermal zu absolvieren war, stetig näher an den Führenden Seidl heran und sprang schließlich am letzten Anstieg der Konkurrenz davon.

Rydzek: "Erstmal durchschnaufen"

"Der Glaube und der Wunsch waren immer da. Ich wusste, dass es ein hartes Stück Arbeit wird auf der Strecke, aber wir haben gut zusammengearbeitet", sagte der 25-Jährige anschließend in der ARD. "Ich habe auf meine Stärke hintenraus vertraut, habe darauf geachtet, dass der Rückstand nicht zu groß wird und dann am letzten Anstieg alles rausgehauen. Jetzt ist erstmal durchschnaufen angesagt." 

Das gute Gesamtergebnis der deutschen Mannschaft komplettierten Fabian Rießle als Sechster und Eric Frenzel auf Rang sieben. Auch sie machten auf der Laufstrecke einige Plätze gut.

asz/sn (dpa, sid)

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