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Die närrische Jahreszeit beginnt

Dresdner Narren gehen ins Wasser

Die sächsische Landeshauptstadt ist nicht gerade als Faschingshochburg bekannt. Aber nicht aus Verzweiflung darüber gehen Dresdner Narren ins Wasser, sondern natürlich aus Jux und Dollerei.

Bunt kostümiert haben sich in Dresden 87 kühne Winterschwimmer in die eiskalte Elbe gestürzt. Die Lufttemperatur betrug vier Grad Celsius, das Wasser schaffte gar nur 0,5 Grad. Der älteste Schwimmer war 73 Jahre, der jüngste 20.

Organisator des bereits zum 19.Mal veranstalteten Dresdner Faschingsschwimmen war die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Ihre - wenn man so will - Kompetenz ausspielen, mussten die Helfer auch diesmal nicht. Wegen der sehr niedrigen Wassertemperatur bekamen laut DLRG-Sprecherin Frauke Herrmann vier Karnevalisten zwar Probleme und mussten versorgt werden. Sie hätten sich schnell wieder erholt.

Allzu tief ist die Elbe in Dresden an einigen Stellen nicht (picture-alliance/dpa/A. Burgi)

Allzu tief ist die Elbe in Dresden an einigen Stellen nicht

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Die Faschingsschwimmer hatten die Wahl zwischen zwei Strecken: 56 entschieden sich für die 400 Meter, 31 nahmen die lange Strecke von 800 Metern in Angriff. Die meisten Schwimmer gingen kostümiert ins Wasser. Ein Sandmännchen war ebenso dabei wie ein Schotte oder ein Herr im Ballett-Outfit. Eine junge Dame habe ihre Schwimmstrecke gar in einem Eisbär-Kostüm bewältigt, teilte Herrmann anerkennend mit.

wl/uh (dpa)