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Kultur

Dresdner Musikfestspiele: Mehr als 150.000 Besucher

Mit mehr als 150.000 Besuchern haben die Dresdner Musikfestspiele 2003 einen neuen Rekord erreicht. "Es ist vor allem gelungen, neues, junges Publikum zu ziehen", sagte Intendant Hartmut Haenchen am Sonntag (15.6.2003) in einer Bilanz seines ersten Festspieljahrgangs. Nach einem Einbruch beim Vorverkauf im Frühjahr sei die Resonanz während der Festspiele überwältigend gewesen. Für insgesamt 174 Veranstaltungen, unter denen auch kostenfreie Konzerte waren, wurden rund 80.000 Tickets verkauft.

Seit dem 29. Mai gestalteten 2100 Künstler unter dem Thema "Wagner & Wolf" Konzerte, Foren und Aufführungen. Dabei haben die Festspiele erstmals seit Gründung vor 26 Jahren auch Publikum in der Umgebung angesprochen. Mit neuen Aspekten wie dem "Meißner MusikMarathon" oder den "Reisen zur Musik" wurden zahlreiche neue Spielorte angenommen. "Ich kann ein überwältigend gutes Fazit ziehen", sagte Haenchen. Die von ihm gesetzten neuen dramaturgischen Akzente hätten sich bewährt und sollten beibehalten werden. "Wir wollten neue Formen suchen, die vom Üblichen abweichen und die wurden hervorragend angenommen." So hätten etwa Breakdance mit Beethoven oder Variationen über Lohengrin ihr Publikum gefunden.

Die Dresdner Musikfestspiele sind Ost-Deutschlands größtes Musikfestival dieser Art. Sie werden von der Stadt und Sponsoren finanziert und von Land und Bund gefördert.