Dresden sendet Lebenszeichen | Fußball | DW | 13.04.2014
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Fußball

Dresden sendet Lebenszeichen

Dynamo Dresden darf weiter auf den Verbleib in der 2. Liga hoffen. Während sich Bochum rettet, muss sich Cottbus nach dem 1:2 auf die 3. Liga einstellen. Köln steht dagegen vor dem Aufstieg.

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist in Dresden zurück. Nach einem deutlichen 4:2 (4:1)-Erfolg gegen 1860 München hält das Team von Trainer Olaf Janßen den Abstiegskampf weiter offen. Durch den Dreier bleibt Dynamo auf dem Relegationsplatz, kann den Abstand auf den rettenden 15. Tabellenrang aber auf drei Punkte verkürzen. Für die Münchener "Löwen" dagegen war es die dritte Niederlage hintereinander. Auf den neuen Sportchef Gerhard Poschner kommt in den nächsten Wochen viel Arbeit zu, denn auch ein neuer Trainer ist noch nicht gefunden.

Cottbus wohl abgestiegen

Energie Cottbus wird den Abstieg aus der 2. Liga wohl kaum noch abwenden können. Die Lausitzer unterlagen nach einer schwachen zweiten Hälfte beim VfL Bochum 1:2 (1:0) und haben vier Spieltage vor dem Saisonende zehn Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Bis zum Relegationsrang, den Dynamo Dresden belegt, sind es sieben Zähler.

Nächster Orientierungspunkt für Dynamo wäre der FSV Frankfurt, der auf Platz 15 liegend einfach nicht mehr punkten kann: Mit der vierten Niederlage in Folge verpassten die Frankfurter die nächste Chance, sich aller Abstiegssorgen zu entledigen. Gegen den SV Sandhausen kassierte das Team von Trainer Benno Möhlmann ein 0:3 (0:2) und muss vier Spieltage vor Saisonende mit 34 Punkten weiter zittern.

Düsseldorf im Aufwind. Mit 40 Punkten sind die Westdeutschen endgültig gerettet. (Foto: dpa)

Düsseldorf im Aufwind: Mit 40 Punkten sind die Westdeutschen endgültig gerettet

Fortuna Düsseldorf hat unterdessen seine Erfolgsserie unter Interimscoach Oliver Reck fortgesetzt. Die Rheinländer besiegten den Tabellennachbarn VfR Aalen 3:1 (1:0) und feierten den vierten Sieg im fünften Spiel unter der Leitung des ehemaligen Nationaltorwarts, der erneut den erkrankten Lorenz-Günther Köstner ersetzte.

Zweikampf um Platz zwei zwischen Fürth und Paderborn

An der Tabellenspitze haben der 1. FC Köln und die SpVgg Greuther Fürth weiter den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga im Visier. Die Kölner sind sogar schon so gut wie durch nach ihrem 2:1 (1:1) am Freitag bei Union Berlin. Sie müssen nur noch eines der letzten vier Spiele gewinnen, dann ist ihnen der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Den Kölnern am nächsten, wenn auch nicht gefährlich, kommt Greuther Fürth, das seine Aufstiegsambitionen am Samstag durch ein 2:1 (1:1) gegen Erzgebirge Aue unterstrich. Die Fürther liegen damit einen Punkt vor den drittplatzierten Paderbornern. Diese setzten sich beim FC Ingolstadt mit 2:1 (1:1) durch. Am Ostersonntag (20.04.2014) könnte im Match zwischen Paderborn und Fürth, das seit zehn Spielen ungeschlagen ist, eine Vorentscheidung im Kampf um Platz Platz zwei fallen.

Für Arminia Bielefeld wird die Situation im Abstiegskampf immer bedrohlicher. Die Bielefelder kamen nur zu einem 0:0 gegen den Karlsruher SC und bleiben damit Tabellenvorletzter.

Der FC St. Pauli musste im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg einen bitteren Dämpfer einstecken, der 1. FC Kaiserslautern macht sich dagegen wieder Hoffnungen. Die Hamburger verloren gegen die "Roten Teufel" durch ein Tor in letzter Sekunde mit 2:3 (1:1) und mussten die Gäste auch in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

Alle Ergebnisse und die Tabelle der 2. Liga finden Sie hier.

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