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Sport-News

Dresden bleibt Zweitligist

Dynamo Dresden besiegt den Fluch: Als erster Zweitligist halten die Sachsen im Relegationsduell mit einem Drittligisten die Klasse. Dresden setzt sich gegen den VfL Osnabrück nach Hin- und Rückspiel mit 2:1 durch.

Große Freude bei den Dynamo-Spielern nach dem 1:0 durch Cristian Fiel (liegend l.). Foto: Arno Burgi/dpa

Jubel über Fiels (liegend l.) Tor

Nach einem leidenschaftlichen Auftritt bleibt die SG Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga. Das Team des voraussichtlich scheidenden Trainers Peter Pacult gewann das Relegations-Rückspiel gegen den Drittliga-Dritten VfL Osnabrück mit 2:0 (1:0). Damit machte der 16. der 2. Bundesliga vor knapp 30.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel (24.05.2013) in Osnabrück wett.

Mit einem Traumtor aus 18 Metern erzielte Cristian Fiel in der 30. Minute die Führung. Idir Ouali (72.) sorgte für die Entscheidung. Dresden durchbrach damit eine Negativ-Serie: Als erster Zweitligist hielt der Traditionsclub im Relegationsduell mit einem Drittligisten die Klasse. Dynamo begann in der ersten Hälfte mit viel Schwung. Allerdings offenbarten sich wie so oft zu viele Unsicherheiten im Kombinationsspiel. Osnabrück zeigte sich zu Beginn nervös. Einige Bälle landeten ohne Bedrängnis im Aus. Mit zunehmender Spieldauer legten die Lila-Weißen ihre Scheu aber ab und konnten sich einige Male in den Strafraum der Dresdner vorkämpfen.

Osnabrück offensivschwach

Dresdens Filip Trojan (l) läuft in der 30. Minute jubelnd an Osnabrücks Torwart Manuel Riemann nach dem 1:0 durch Cristian Fiel vorbei, um den Ball schnell aus dem Tor zu holen. Foto: Arno Burgi/dpa

Trojan (l.) holt nach dem ersten Tor schnell den Ball aus dem Netz

In einer Drangphase der Gastgeber fasste sich Routinier Fiel ein Herz und zog mit seinem starken linken Fuß ab. Der Ball schlug unhaltbar für Osnabrücks Schlussmann Manuel Riemann im Tor ein. Die Führung verlieh Dresden aber keine Ruhe, in der 43. Minute rettete Filip Trojan auf der eigenen Linie einen gefährlichen Kopfball von
Timo Beermann. In der zweiten Hälfte spielte der Drittligist anfangs wesentlich
konzentrierter und mutiger nach vorn.

Ganz klare Chancen sprangen dabei aber nicht heraus. Die hatten hingegen die Gastgeber, als Ouali an Schlussmann Manuel Riemann scheiterte (58.). Eine Minute später fing der Torwart den Kopfball von Romain Brégerie ab. Doch Dresden setzte nach und wurde durch Ouali belohnt: Eine präzise Hereingabe des eingewechselten Tobias Kempe von der Torauslinie verwandelte der Franzose gekonnt aus der Nahdistanz.