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Sport-News

Drei weitere Teams lösen WM-Ticket

Nach Japan lösen Australien, Südkorea und der Iran das Ticket für die Fußball-WM 2014 in Brasilien. Ein ehemaliger Bundesliga-Profi erzielt im Spiel gegen Irak das entscheidende Tor für Australien.

Beim letzten Qualifikationsspiel vor 80.000 Zuschauern in Sydney gegen den Irak hatte Australiens deutscher Nationaltrainer Holger Osieck ein glückliches Händchen. Beim Stand von 0:0 wechselte Osieck in der 77. Minute den früheren Bundesliga-Profi Joshua Kennedy für den glücklosen Stürmerstar Tim Cahill ein. Kennedy bedankte sich sechs Minuten später mit einem Kopfballtreffer zum spielentscheidenden 1:0. Die Australier qualifizierten sich mit dem Erfolg als Zweiter der Asien-Gruppe B - wie zuvor schon Gruppensieger Japan - für die WM 2014 in Brasilien. Für die "Socceroos" ist es die vierte WM-Teilnahme, die dritte in Serie. Brasilien ist als Gastgeber automatisch qualifiziert.

Der 30 Jahre alte Matchwinner Kennedy spielte von 2000 bis 2009 in Deutschland, unter anderem beim VfL Wolfsburg, dem 1. FC Köln, dem 1. FC Nürnberg, Dynamo Dresden und dem Karlsruher SC. Seit 2009 steht der Australier in Japan beim Erstligisten Nagoya Grampus unter Vertrag.

Südkorea feiert nur verhalten

Die Spieler des Iran feiern nach dem Sieg in Südkorea die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien (Foto: EPA/JEON HEON-KYUN/dpa)

Geschafft: Die Spieler des Iran feiern nach dem Sieg in Südkorea die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien

Nur mit verhaltenem Jubel feierten Spieler und Trainer der südkoreanischen Nationalmannschaft den Einzug in die WM-Endrunde in Brasilien gefeiert. "Wir konnten unseren Fans nicht das geben, was sie erwartet hatten", sagte der ernst dreinblickende Nationaltrainer Choi Kang Hee nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen das Team des Iran im Munsu-Stadion in Ulsan. Er übernehme dafür die Verantwortung. Trotz der Niederlage schaffte Südkorea als Zweiter der Asien-Gruppe A hinter dem Iran die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien.

Einige gesetzte Spieler seien verletzt gewesen, sagte Choi, der seine eigene Zukunft offen ließ. Auch die südkoreanischen Spieler wirkten nach der Niederlage auf dem Spielfeld eher nachdenklich. Der frühere Bundesliga-Profi Bum Kun Cha, der das Match im koreanischen Fernsehen kommentiert hatte, freute sich, dass "Südkorea und der Iran das Ticket für die WM gelöst haben.

sn/ck (sid, dpa)

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