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Sport-News

Drei Spiele Sperre für einen Tweet

140 Zeichen sind nicht viel. Sie reichen dem englischen Fußball-Profi Rio Ferdinand jedoch, um seinen Ruf ernsthaft zu beschädigen und eine satte Strafe zu kassieren.

Fast sechs Millionen Follower hat Rio Ferdinand auf Twitter. Wann immer er seine Gedanken in 140 Zeichen verpackt, ist ihm eine gewisse Resonanz also sicher. Dass die nicht immer erwünscht ist, ist klar. Der Umgang des früheren englischen Fußball-Nationalspielers mit mancher virtuellen Fanpost ist allerdings reichlich irritierend.

Ferdinand bezeichnete in einem Tweet die Mutter eines Fans als "Schlampe". Eine Formulierung, die er inzwischen bereuen dürfte. Denn der Verteidiger der Queens Park Rangers ist wegen dieser beleidigenden Äußerung für drei Spiele gesperrt worden. Zudem muss der 35-Jährige eine Geldstrafe von 25.000 Pfund (rund 32.000 Euro) zahlen.

Ferdinand ist nicht der erste Fall

Ferdinand ist nicht der erste Fußball-Profi, der sich durch Tweets auch sportlich schadete. Der Schweizer Michel Morganella war bei Olympia 2012 in London von den Spielen ausgeschlossen worden, nachdem er nach einer 1:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen Südkorea geschrieben hatte, er würde gerne alle Südkoreaner verprügeln: "Geht euch alle abfackeln, ihr Bande von Mongos." Unüberlegtes im virtuellen Raum hat also für Spitzensportler durchaus reale Konsequenzen.

jw/tk (mit sid, dpa)

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