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Aktuell Welt

Drei Raumfahrer unterwegs zur ISS

Der Defekt an der Startvorrichtung ist beseitigt: Mit fast sieben Wochen Verspätung starteten zwei Russen und ein Amerikaner mit einem Sojus-Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS.

Gennadi Padalka, Sergej Rewin (beide Russland) und Joseph Acaba (USA) auf dem Weg zu ihrer Rakete (Foto: AP)

Soyuz Sojus Rakete Russland Kasachstan

"Sojus TMA-04M" mit Gennadi Padalka, Sergej Rewin (beide Russland) und Joseph Acaba (USA) an Bord hob planmäßig mit einer Trägerrakete vom Raumfahrtbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Am Donnerstag soll die Kapsel an der ISS andocken. Die drei Männer bleiben nach russischen Angaben viereinhalb Monate auf dem Außenposten in 350 Kilometern Höhe.

Umweltschutz-Mission

Die neue Expedition steht ganz im Zeichen des Umweltschutzes. So soll ein umfangreiches ökologisches Forschungsprogramm abgearbeitet werden. Der US-Astronaut Acaba ist Hydrogeologe, sein russischer Kollege Rewin will von der Umlaufbahn aus speziell den Baikal- und den Aralsee ins Visier nehmen. Daneben erteilt der Kosmosneuling Schulunterricht aus dem All.

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Sojus # sojus # 15.05.2012 09 Uhr # Journal (Deutsch)

Nach dem Ende des amerikanischen Shuttle-Programms ist Russland derzeit die einzige Nation, die Raumfahrer zur ISS transportieren kann. Dort halten seit Dezember der Kosmonaut Oleg Kononenko, der US-Astronaut Don Pettit und der Niederländer André Kuipers die Stellung. Mit dem Andocken der Sojus-Kapsel ist die ISS vorläufig wieder komplett besetzt. Die Raumstation ist seit zwölf Jahren permanent bewohnt.

se/pg (dapd, afp, rtr, dpa)

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