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Global 3000

Dreck im Ozean - Kreuzfahrtschiffe in der Kritik

Die Kreuzfahrtindustrie steht am Pranger. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) wirft der Branche umweltschädliches Verhalten vor. Luxusliner, die über die Meere fahren verunreinigen die Ozeane, kippen tonnenweise Müll über Bord, lassen ihre Toiletten ab und stoßen mit ihren Antrieben riesige Mengen CO2 aus.

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Das Einleiten von Abwässern und Klospülungen in die Meere leistet laut WWF sogenannten "Todeszonen" Vorschub. Dort versauern weite Wasserflächen und Algenteppiche nehmen zu. Riesen-Kreuzfahrtschiffe beherbergen auf ihren Fahrten bis zu 8000 Menschen. Waren 1990 noch 3,7 Millionen Menschen auf Kreuzfahrten unterwegs, sind es inzwischen schon über 20 Millionen. In selbem Maße haben sich dabei die Abfälle an Bord gehäuft. Die Mahnungen der globalen und nationalen Umweltorganisationen, mehr für die Vermeidung der Verschmutzung der Meere zu tun, werden immer lauter. Ein Ozeanriese, so die NABU, stoße auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie 5 Millionen PKW. Umweltschützer fordern deshalb schon lange den Einbau moderner Russfilter und Schwerölverbote.