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Aktuell Deutschland

Dramatisches Flugzeugunglück in Hessen

Zwei Kleinflugzeuge kollidieren am Samstag 30 Kilometer nördlich von Frankfurt. Den Absturz überlebt keiner der acht Insassen.

Mit acht Todesopfern war es eines der bundesweit schwersten Flugzeugunglücke der vergangenen Jahre. Nach einem Zusammenprall in der Luft stürzten die beiden Maschinen auf ein freies Feld nahe dem Ort Wölfersheim. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten vermutlich fünf Todesopfer in einem und drei in dem anderen Flugzeug gesessen. Unter den Toten befinden sich auch vier Kinder.

Wie es genau zu der Kollision gekommen war, konnte zunächst nicht geklärt werden. "Die sind aneinandergeraten in der Luft und danach gab es diesen schrecklichen Absturz, aber warum wissen wir nicht", sagte der Sprecher der Polizei. Bei dem Unfall gegen 16.15 Uhr habe gerade noch die Sonne geschienen. "Es war noch klare Sicht". Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig werde sich des Falles annehmen, hieß es.

Ratlosigkeit und Betroffenheit

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Bilder von der Absturzstelle

Hessens Innenminister Boris Rhein kam noch am Abend zum Unfallort und sprach von einem erschütternden und furchtbaren Bild. Den Helfern dankte er für ihren Einsatz: "Ich habe den allergrößten Respekt vor dem, was die Männer und Frauen angesichts des schweren Einsatzes hier geleistet haben." Auch der Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold, zeigte sich tief betroffen von dem Anblick der Absturzstelle.

Die Trümmer der Flugzeugwracks lagen über mehrere hundert Meter auf dem Feld zerstreut. Ein Polizeihubschrauber leuchtete die weiträumig abgesperrte Unglücksstelle aus. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz.

Allein in den vergangenen sechs Monaten hatten sich in Deutschland knapp ein Dutzend tödliche Unfälle mit Kleinflugzeugen ereignet.

fab/qu (dpa,dapd,afp)

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