1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Eishockey

Draisaitl verstärkt DEB-Team

Das deutsche Eishockey-Team bekommt bei der Heim-WM prominente Unterstützung: NHL-Jungstar Leon Draisaitl ist nach dem Play-off-Viertelfinal-Aus seiner Edmonton Oilers im Anflug - aber gegen Dänemark noch nicht dabei.

Am Donnerstagabend bestätigte der Deutsche Eishockey-Bund: NHL-Profi Leon Draisaitl wird die Nationalmannschaft verstärken. Der 21-Jährige trifft am Samstagmorgen in Köln ein. "Ich bin im Moment natürlich noch sehr enttäuscht über das Playoff-Aus", sagte Draisaitl, blickte aber nach vorne: "Ich habe die WM immer mit einem Auge verfolgt und freue mich jetzt, das Team in meiner Heimat unterstützen zu können."

Ob Draisaitl direkt nach seiner Ankunft schon am Samstag gegen Aufsteiger Italien spielen könnte, ließ Bundestrainer Marco Sturm offen. "Ich muss erst mal sehen, wie er sich fühlt. Es war eine lange Saison, und es ist eine lange Reise", sagte Sturm. Spätestens im letzten Vorrundenspiel am kommenden Dienstag gegen Lettland soll Draisaitl auf dem Eis stehen.

Draisaitls Edmonton Oilers unterlagen im entscheidenden Spiel 1:2 bei den Anaheim Ducks und verloren damit die Serie mit 3:4. Der 21-Jährige stand in Anaheim 20:13 Minuten auf dem Eis, verbuchte aber im Gegensatz zu seiner Fünf-Scorerpunkte-Gala beim zurückliegenden 7:1 diesmal keinen Punkt. Verteidiger Korbinian Holzer kam bei den Ducks nicht zum Einsatz. Im Finale der Western Conference (best of seven) treffen die Ducks auf die Nashville Predators.

Noch keinen Kontakt hatte Sturm zu Torhüter Philipp Grubauer von den Washington Capitals, die mit 0:2 im siebten Viertelfinale gegen Titelverteidiger Pittsburgh Pinguins scheiterten. "Es muss einfach Sinn machen", sagte der Bundestrainer und machte einen WM-Einsatz des NHL-Torwarts vom Gesundheitszustand des Stammgoalies Thomas Greiss abhängig. Greiss war beim 3:2-Sieg der Nationalmannschaft früh angeschlagen ausgewechselt worden. "Es ist nicht so schlimm", meinte Sturm am Donnerstag.

sw/asz (dpa, sid)

 

Die Redaktion empfiehlt