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Draghis Dilemma: Der starke Euro

2012 war der Euro im Sturzflug. Südeuropäische Staaten konnten sich kaum noch finanzieren und die EU stand finanziell am Abgrund. Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), musste handeln. Sein Machtwort: Die EZB wird ausreichend Geld zur Verfügung stellen. Seitdem steigt der Euro kontinuierlich. Doch nun wird die gemeinsame Währung auf einmal zu stark für die Wirtschaft. Was nun?

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Südeuropäische Unternehmen, wie zum Beispiel der italienische Stoffhersteller Gianmarco Zamaroni, leiden unter dem starken Euro. Die Exportrate seines Unternehmens lag früher bei 80 Prozent, aber die Nachfrage könnte viel besser sein, wenn er seine Stoffe billiger anbieten könnte. Das Wirtschaftswachstum in Italien, Portugal oder Griechenland dümpelt unter einem Prozent und die Arbeitslosigkeit in diesen Staaten liegt zwischen 10 und 30 Prozent. Viele Ratsmitglieder aus den südlichen EU-Staaten in der EZB fordern nun, das Institut solle jeden Monat mit Geld in zweistelliger Milliardenhöhe Anleihen aufkaufen. Über diesen "Trick" könne der Kurs des Euro gesenkt werden. Ist das eine Lösung? Christian Pricelius macht sich auf die Suche nach der Antwort.