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Aktuell Kultur

Douglas-Sirk-Preis für Regisseur Fatih Akin

Die renommierte Auszeichnung des Filmfests Hamburg geht dieses Jahr an den deutsch-türkischen Filmemacher, der mit Filmen wie "Gegen die Wand" international bekannt geworden ist.

Mit dem Douglas-Sirk-Preis 2014 wird nun einer der erfolgreichsten Regisseure Deutschlands ausgezeichnet. Das Hamburger Filmfest ehrt nach eigenen Angaben Akin damit für seine Leistungen als Regisseur und als Produzent.

"Für eine ganze Generation von Filmemachern ist er ein Vorbild - sowohl in der Türkei als auch hier in Deutschland, und das nicht nur bei den Deutsch-Türken, die fast so etwas wie eine eigene 'Schule' kreiert haben", sagte der Festivalleiter Albert Wiederspiel zur Begründung am Dienstag (29.07.2014). Die Filme des in Hamburg geborenen und arbeitenden Regisseurs seien stark in der Stadt "geerdet", fügte er hinzu.

Der Douglas-Sirk-Preis ist eine renommierte Filmauszeichnung, dessen Namensgeber wie auch Fatih Akin ein Hamburger Regisseur ist. Sirk, der für farbgewaltige Hollywood-Melodramen wie "Was der Himmel erlaubt" bekannt geworden ist, musste 1937 wegen der Verfolgung durch die Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen. Die Organisatoren des Filmfests Hamburg vergeben die undotierte Auszeichnung seit 1995 jedes Jahr an eine Person, die einen wichtigen Beitrag zur Filmkultur geleistet hat. Zu den Preisträgern gehören Filmgrößen wie die britische Schauspielerin Tilda Swinton, der koreanische Filmemacher Kim Ki-duk und der US-amerikanische Autorenfilmer Jim Jarmusch.

Preisverleihung am 27. September

Die Preisverleihung findet dieses Jahr am 27. September anlässlich der Deutschlandpremiere von Fatih Akins neuem Film "The Cut" statt. "The Cut" ist der abschließende Film der Trilogie "Liebe, Tod und Teufel." Die ersten zwei Teile waren die mehrfach ausgezeichneten Filme "Gegen die Wand" (2004) und "Auf der anderen Seite" (2007).

Die Weltpremiere feiert Akin mit seinem jüngsten Film allerdings bei den 71. Internationalen Filmfestspielen in Venedig. Der 40-Jährige ist dort der einzige deutsche Filmemacher im Wettbewerb umden Goldenen Löwen. In den deutschen Kinos läuft der Film am 16. Oktober an.

ecs/ag/kle (dpa, epd, www.filmfesthamburg.de)