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Bundesliga

Dost schießt Wolfsburg zum Sieg

Der Niederländer Bas Dost trifft derzeit wie er will. Beim Sieg seiner Wolfsburger gegen Hertha BSC ist er mal wieder Mann des Spiels. Im zweiten Duell zittert sich Mönchengladbach zu einem Remis.

Bas Dost ist einfach nicht zu stoppen. Mit seinem nächsten Doppelpack hat der Super-Torjäger des VfL Wolfsburg die Abstiegsnot bei Hertha BSC vergrößert. Am Sonntagabend gewann der VfL mit 2:1 (1:1) gegen den kampfstarken, aber biederen Tabellenvorletzten aus Berlin. Mit seinen Toren sieben und acht (10. Minute/74.) binnen einer Woche war der Niederländer Dost erneut der Sieg-Garant für das Team von Trainer Dieter Hecking. Vor knapp 28.000 Zuschauern war der zwischenzeitliche Ausgleich von Julian Schieber (30.) zu wenig für die Berliner.

Schieber erzielt den Ausgleich

Schon nach zehn Minuten stellte Dost die Weichen. Der Portugiese Vierinha wirbelte auf der rechten Seite und legte ab auf André Schürrle. Der Nationalspieler leistete per Kopf die Vorarbeit und der Niederländer hatte keine Probleme, seinen sechsten Treffer im dritten Bundesliga-Spiel in Serie zu erzielen. Die kampfstarken Gäste wirkten harmlos, schlugen aber nach einer halben Stunde doch zu. Schieber verwandelte eine Vorlage von Valentin Stocker in echter Torjägermanier, die Hertha durfte wieder hoffen.

Die Berliner standen in der Abwehr in der Folge sicher und hatten in Torhüter Thomas Kraft einen guten Rückhalt. Der Berliner Keeper zeichnete sich unter anderem gegen Kevin de Bruyne aus. Nach knapp einer Stunde legte Dost uneigennützig auf Schürrle ab, doch sein Ball flog über das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss war Kraft chancenlos, denn Dost traf erneut. Wieder war es Vierinha, der die Vorarbeit leistete und auf Gustavo ablegte. Der Brasilianer traf mit seinem Schuss nur den rechten Pfosten, Dost staubte eiskalt ab.

Punkteteilung in Hamburg

Der Hamburger SV sieht lange Zeit wie der Sieger aus, doch Mönchengladbach schlägt in letzter Minute zurück. (Foto: AFP)

Der Hamburger SV sieht lange Zeit wie der Sieger aus, doch Mönchengladbach schlägt in letzter Minute zurück

Der Hamburger SV zeigte nach der desolaten 0:8-Niederlage gegen Bayern München am vergangenen Wochenende eine ordentliche Leistung, gab aber gegen Borussia Mönchengladbach einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die Partie endete 1:1 (0:0)-Unentschieden. Zoltan Stieber erzielte die Führung der Gastgeber (74. Minute), ehe Branimir Hrgota kurz vor dem Schlusspfiff noch der Ausgleich gelang (90.+2). Der HSV bleibt trotz des Punktgewinns im Abstiegskampf, Mönchengladbach dagegen grüßt weiter von einem Champions-League-Platz.

Herrmann trifft den Pfosten

Die erste gute Chance notierte Mönchengladbachs Übungsleiter Lucien Favre bereits in der fünften Spielminute. Julian Korb flankte von rechts in den Hamburger Strafraum, doch Patrick Herrmanns Abnahme knallte nur gegen den Pfosten. Im weiteren Verlauf musste Favre einige Unsicherheiten in der Abwehr seiner Elf beobachten. Der HSV kam besser in die Partie und erspielte sich einige Chancen, die aber nicht zum gewünschten Ergebnis führten. Auch auf der Gegenseite endeten die Angriffsbemühungen der Fohlenelf meist an der ordentlichen Defensive der Hamburger.

Führung für den HSV

Im zweiten Durchgang ließ die Partie weiter nach. Mönchengladbach leistete sich Konzentrationsfehler, doch die Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer war zunächst nicht in der Lage diese Unaufmerksamkeiten zu nutzen. Es dauerte bis zur 74. Spielminute bis die Hamburger Angriffsbemühungen von Erfolg gekrönt wurden. Stieber zirkelte den Ball aus gut 20 Metern am chancenlosen Schlussmann Yann Sommer vorbei.

Die Gäste brachten nun nur noch wenig zustande. Der HSV dagegen erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, doch weder Stieber, noch seine Kollegen konnten das Leder im Tor unterbringen. Aufregung noch einmal in der Nachspielzeit als Max Kruse frei im Strafraum zum Abschluss kam, doch Jaroslav Drobny hielt ohne Probleme. Besser machte es Branimir Hrgota, der kurz vor dem Ende den verdienten Ausgleich erzielte.

Wer noch einmal in die Sonntagspartien eintauchen will, hier geht es zum Liveticker.

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