1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

Donnerstag, 24. Juni 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

JOHANNESBURG / BERLIN: Deutschland spielt im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft gegen England. Das Weiterkommen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft feierten Millionen Fußballfans. Begünstigt vom Sommerwetter platzten Deutschlands Fanmeilen beim letzten Vorrundenspiel gegen Ghana aus allen Nähten. Beim Alles-oder-nichts-Spiel im südafrikanischen Johannesburg sorgte Mesut Özil mit seinem Treffer in der 60. Minute für das 1:0. Damit wurde die Mannschaft von Bundestrainer Löw Gruppenerster. Ghana kam trotz der Niederlage gegen Deutschland weiter und tritt gegen die USA an. Die Amerikaner haben sich mit 1:0 gegen Algerien sogar die Führung in ihrer Gruppe gesichert. Die Deutschen treffen nun am Sonntag im K.o.-Spiel auf die Engländer. Das Team von der Insel hatte die Slowenen mit 1:0 aus dem Turnier geschossen.

WASHINGTON: Nach der Entlassung des NATO-Oberbefehlshabers in Afghanistan, McChrystal, hofft US-Präsident Obama auf einen raschen Kommandowechsel. Er gehe davon aus, dass der von ihm als Nachfolger nominierte General Petraeus den Posten bereits in wenigen Tagen übernehmen könne, sagte Obama in Washington. Petraeus muss noch vom Kongress bestätigt werden. US-General McChrystal wurde entlassen, nachdem er sich in einem Magazin-Artikel abfällig über mehrere Regierungsmitglieder und Diplomaten geäußert hatte, so auch über Obama selbst.

DSCHIBUTI: Bundesverteidigungsminister Guttenberg hofft nach der Entlassung von US-Kommandeur McChrystal auf Kontinuität in der Afghanistan-Strategie. Er habe McChrystals Arbeit sehr geschätzt, sagte Guttenberg bei einem Truppenbesuch im ostafrikanischen Dschibuti. Der designierte Nachfolger Petraeus habe bereits im Irak Verantwortung getragen und dort kluge Schritte umgesetzt.

ISLAMABAD: Ein pakistanisches Gericht hat fünf US-Amerikaner wegen der Planung von Anschlägen zu je zehn Jahren Haft verurteilt. Die jungen Männer wurden zudem für schuldig befunden, über das Internet Kontakt zu extremistischen Gruppen aufgenommen zu haben. Die Angeklagten waren im vergangenen Jahr in Sargodha - 120 Kilometer südöstlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad - festgenommen worden.

CANBERRA: Australien wird erstmals von einer Frau geführt. Die bisherige Vize-Regierungschefin Julia Gillard wurde im Parlament als neue Premierministerin vereidigt. Zuvor war Gillard bereits zur Vorsitzenden der Labor-Partei gewählt worden. In beiden Ämtern folgt die 48-Jährige Kevin Rudd nach, der nach dreijähriger Amtszeit zurückgetreten war. Er hatte zuletzt wegen einer umstrittenen Bergbausteuer und seiner Klimapolitik dramatisch an Zustimmung verloren.

LUXEMBURG: Die Bundesregierung ist mit dem Krisenmanagement der EU bei Sperrungen des Luftraums wegen Vulkanasche nicht zufrieden. Bei einem Treffen der EU-Verkehrsminister in Luxemburg forderte der deutsche Ressortchef Ramsauer die Kommission in Brüssel auf, ein einheitliches europäisches Messsystem für die Staubbelastung zu entwickeln. Hier gehe es nicht engagiert genug voran. Im April hatte der Ausbruch eines isländischen Vulkans mit seiner Aschewolke den Luftverkehr in Europa lahmgelegt und für Chaos am Himmel gesorgt.

BARCELONA: Bei einem schweren Zugunglück südwestlich von Barcelona sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen und 17 verletzt worden. Die meisten Opfer sind Jugendliche, wie die spanischen Behörden mitteilten. Danach wurden die jungen Leute im Bahnhof des Küstenortes Castelldefels von einem durchfahrenden Hochgeschwindigkeitszug erfasst, als sie verbotenerweise die Gleise überquerten.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend sonnig und trocken. Im Nordwesten gebietsweise Wolken. Höchstwerte zwischen 19 Grad an der Ostsee und bis zu 27 Grad im Südwesten.

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema