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Nachrichten

Donnerstag, 19. November 2009

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

KABUL: Drei Monate nach seiner umstrittenen Wiederwahl ist der afghanische Präsident Hamid Karsai für eine zweite Amtszeit vereidigt worden. Aus Sorge vor Anschlägen fand die Zeremonie unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen im Präsidentenpalast statt. In seiner Antrittsrede vor 800 geladenen Gästen aus dem In- und Ausland stellte Karsai in Aussicht, dass Afghanistan in fünf Jahren die Verantwortung für die Sicherheit des Landes übernehmen könne. Der Präsident kündigte zudem ein entschlossenes Vorgehen gegen Korruption und Drogenkriminalität an und versprach, aus früheren Fehlern zu lernen. Seinen früheren Herausforderer Abdullah Abdullah forderte er auf, sich einer Regierung der nationalen Einheit anzuschließen.

KABUL: Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Antrittsrede des im Amt bestätigten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai begrüßt. Karsai habe Schwerpunkte gesetzt, die die deutschen Erwartungen erfüllten, sagte Westerwelle in Kabul. Er hoffe, dass den richtigen Worten nun auch die richtigen Taten folgten. Westerwelle hatte zusammen mit zahlreichen anderen Außenministern an der feierlichen Vereidigung Karsais teilgenommen. Im Lauf des Tages ist auch ein persönliches Treffen mit Karsai geplant.

SEOUL: Die USA und Südkorea setzen im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm auf eine umfassende Paketlösung. Wenn Nordkorea bereit sei, konkrete und unumkehrbare Schritte zur Erfüllung seiner Pflichten und zur Einstellung seines Atomwaffenprogramms zu unternehmen, seien die USA zu umfangreicher Wirtschaftshilfe bereit, sagte US-Präsident Barack Obama nach Gesprächen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak in Seoul. Um die Wiederaufnahme internationaler Verhandlungen zu beschleunigen, werde er Anfang Dezember einen Sondergesandten nach Pjöngjang schicken.

JERUSALEM: Die israelische Luftwaffe hat im südlichen Gazastreifen zwei Schmugglertunnel beschossen. Auch eine Waffenfabrik sei bombardiert worden, sagte eine Armeesprecherin in Tel Aviv. Die Angriffe seien als Vergeltung für die jüngsten Raketenangriffe militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet erfolgt. Im vergangenen Monat seien 15 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert worden.

ISLAMABAD: Bei einem Selbstmordanschlag vor einem Gerichtsgebäude in der Stadt Peschawar im Nordwesten Pakistans sind nach Polizeiangaben mindestens 15 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Der Attentäter hatte sich außerhalb des Gebäude-Komplexes in die Luft gesprengt, als Sicherheitsleute ihn durchsuchen wollten. Es ist der achte Anschlag binnen eines Monats. Zu den meisten bekannten sich die radikal-islamischen Taliban.

TOKIO: Begleitet von Protesten von Umweltschützern ist die japanische Walfangflotte zur diesjährigen Fangsaison ausgelaufen. Die Schiffe sollen fünf Monate unterwegs sein und in der Antarktis mehrere hundert Wale erlegen. Japan nutzt dabei eine Ausnahmeregelung des 1986 verhängten Walfangmoratoriums, das den Fang zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Die Regierung in Tokio bezuschusst den Walfang mit umgerechnet sechs Millionen Euro.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: An Nord- und Ostsee viele Wolken und örtlich regnet es. Sonst größere Auflockerungen und teils auch sonnig bei Temperaturen von neun bis 15 Grad Celsius.

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