1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

Donnerstag, 1. April 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

NEW YORK: Knapp drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti stellt die internationale Gemeinschaft dem zerstörten Karibikstaat 9,9 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau zur Verfügung. Wie UN-Generalsekretär Ban mitteilte, kamen bei der Geberkonferenz in New York allein für die kommenden zwei Jahre Hilfen in Höhe von 5,3 Milliarden Dollar zusammen. Weit mehr, als vor der Konferenz erwartet worden war. Die größten Geldgeber sind die Interamerikanische Entwicklungsbank, Venezuela, die Europäische Union und die USA. Bei dem schweren Erdbeben im Januar waren in Haiti fast 230.000 Menschen ums Leben gekommen, 1,3 Millionen Menschen wurden obdachlos.

PEKING: Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat seine Teilnahme am Gipfel über atomare Sicherheit in den USA angekündigt. Ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums teilte mit, Hu werde auf seinem Weg zu Besuchen in Südamerika einen Halt in Washington einlegen, wo am 12. und 13. April der Gipfel statt finden soll. Die Teilnahme Hus gilt als Zeichen für eine Erholung der zuletzt gespannten Beziehungen zwischen China und den USA.

KABUL: Entwicklungsminister Niebel ist zu einem Besuch in der afghanischen Hauptstadt eingetroffen. Der FDP-Politiker will sich dort unter anderem über die mit deutschen Mitteln finanzierten Entwicklungsprojekte informieren. Deutschland ist das drittgrößte Geberland für Afghanistan. Seit 2002 hat die Bundesregierung bereits 1,1 Milliarden Euro in den Aufbau des Landes investiert.

MÜNCHEN: Der Kreis der ehemaligen Heimkinder, die dem Augsburger Bischof Mixa körperliche Gewalt vorwerfen, wird größer. In der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte eine 47-jährige Frau die Anschuldigungen von fünf ehemaligen Bewohnern einer katholischen Jugendhilfeeinrichtung in Bayern. Das Bistum Augsburg wies die erhobenen Anschuldigungen, Mixa hätte in den 70er und 80er Jahren Kinder in der Einrichtung geschlagen, als unwahr zurück.

BERLIN: Der Widerstand gegen die zentrale Speicherung von Arbeitnehmerdaten wächst auch in den Reihen der Union. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Uhl (CSU), forderte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die staatliche Zentral-Datenbank zur Erfassung von Einkommensdaten (Elena) unter dem Aspekt des Datenschutzes grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen. Mit dem elektronischen Entgeltnachweis entstehe eine Art "Vorratsdatenspeicherung", die von vielen Menschen zu Recht skeptisch gesehen werde.

WASHINGTON: Im Tauziehen um einen US-Milliardenauftrag für Tankflugzeuge hat das Pentagon dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS eine Fristverlängerung angeboten. Sollten sich die Europäer formal bereit erklären, ein neues Angebot vorzulegen, werde die Ausschreibung um 60 Tage bis zum 9. Juli verlängert, hieß es in Washington. EADS und sein US-Partner Northrop Grumman hatten sich Mitte März aus dem Verfahren zurückgezogen, mit der Begründung die Ausschreibung sei klar auf den US-Konkurrenten Boeing zugeschnitten. Dabei geht es um den Bau von 179 Tankflugzeugen im Wert von 35 Milliarden Dollar.

NEU DELHI: Indien hat mit einer Volkszählung begonnen. Bei dem als Mammutprojekt deklarierten Vorhaben sollen die mehr als eine Milliarde Einwohner des Landes erfasst werden. In Indien erfolgt alle zehn Jahre ein Zensus, wobei die Nationalität und der Familienstand der Bürger registriert werden. In diesem Jahr sollen erstmals auch biometrische Daten wie Fotos und Fingerabdrücke gesammelt werden. Indien ist nach China das meistbevölkerte Land der Erde.

KUALA LUMPUR: Einer Malaysierin, die wegen Alkoholkonsums zu Stockschlägen verurteilt worden war, ist die Prügelstrafe erlassen worden. Ihr sei stattdessen gemeinnützige Arbeit auferlegt worden, teilte der Vater der 33-Jährigen mit.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: An der Nordsee und in Südostbayern noch stärkere Schauer. Im übrigen Land meist trocken und vor allem im Osten auch längere sonnige Abschnitte. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen sechs und zwölf Grad Celsius.

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema