Dokumentation: Nach der Flucht - Wie Fremde Heimat werden kann | Alle multimedialen Inhalte der Deutschen Welle | DW | 15.12.2017
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

DokFilm

Dokumentation: Nach der Flucht - Wie Fremde Heimat werden kann

Mit Kunst und Kultur versuchen Flüchtlinge, in der Fremde heimisch zu werden. Das verändert nicht nur sie, sondern gibt auch ihrem Gastland neue Impulse. Wie Bücher, Filme und Musik zum Schlüssel für Integration werden können.

Video ansehen 42:31
Jetzt live
42:31 Min.

"Ist es nicht herrlich, ein Flüchtling zu sein!", ruft die zehnjährige Judith Kerr 1934 über den Dächern von Paris. Ein Jahr zuvor ist sie mit ihrer Familie vor den Nazis aus Deutschland geflohen. Die Flucht ist für sie ein großes Abenteuer, die Eltern lassen sie ihre eigene Angst nicht spüren.

Heute lebt die weltberühmte 94-jährige Schriftstellerin ("Als Hitler das rosa Kaninchen stahl") in London und sagt: "Für mich war England am Ende des Krieges mein Zuhause. Nicht für meine Eltern. Sie haben nie irgendwo hingehört".

Gelungene Integration

Typisch für viele Flüchtlingsfamilien. Wie Integration gelingen kann und woran sie scheitert, zeigen auch die Geschichten der anderen Protagonisten: Es sind der syrische Pianist Aeham Ahmad, der deutsch-bosnische Schriftsteller Saša Stanišić, die nigerianisch-deutsche Musikerin Nneka Egbuna und der chilenische Autor und Regisseur Antonio Skármeta.

Zufluchtsort Deutschland

Sie alle sind nach Deutschland gekommen, das sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Zufluchtsort vieler verfolgter Künstler und Kulturschaffender entwickelt hat. Die Dokumentation "Nach der Flucht" lässt sie ihre Geschichten erzählen - und zeigt, wie die Zuwanderer Kunst, Kultur und Gesellschaft in Deutschland befruchtet haben.

 

Hier geht's zum multimedialen Special von "Nach der Flucht"

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links