Doch Gewinn für die Deutsche Bank | Wirtschaft | DW | 28.04.2016
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Wirtschaft

Doch Gewinn für die Deutsche Bank

Trotz der Turbulenzen am Finanzmarkt und hausgemachter Probleme: Deutschlands größtes Bankhaus hat im ersten Quartal des Jahres überraschend schwarze Zahlen geschrieben.

Marktbeobachter hatten mit einem Verlust gerechnet. Stattdessen vermeldet die Deutsche Bank am Donnerstag einen Gewinn von 236 Millionen Euro für die ersten drei Monate des Jahres. Das ist allerdings 58 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang zeigte sich in allen Sparten.

Vor allem das Investmentbanking lief schwächer. Die Erträge gingen hier um mehr als ein Fünftel zurück. Die Bank konnte aber die gesunkenen Erträge zum Teil durch Einsparungen bei den Kosten wettmachen. Anders als in der vergangenen Zeit fielen diesmal keine größeren Rückstellungen für Rechtsrisiken an. Die Deutsche Bank hatte mit den Folgen mehrerer Justiz-Verfahren zu kämpfen.

Deutschland PK Deutsche Bank John Cryan

Deutsche Bank-Chef John Cryan

Das Management um den seit Sommer amtierenden Vorstandschef John Cryan hat 2016 zum Übergangsjahr erklärt. Der Brite will die Bank mit einem harten Sparprogramm wieder auf Kurs bringen. Für das Gesamtjahr 2015 hatte das Institut mit 6,8 Milliarden Euro den höchsten Verlust ihrer Geschichte ausgewiesen.

ar/zdh (dpa, rtr)

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