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Filme

Do it again, Daniel: Craig spielt noch einmal James Bond 007

Daniel Craig wird auch ein fünftes Mal den britischen Geheimagenten James Bond darstellen. Das bestätigte der 49-jährige Schauspieler dem Moderator Stephen Colbert in dessen "The Late Show" am Dienstagabend.

Es war lang spekuliert worden, jetzt gibt es Klarheit: Nicht Idris Elba, und auch nicht Tom Hardy, Damien Lewis, Tom Hiddleston oder Aidan Turner werden die Rolle des berühmtesten Agenten der Filmgeschichte übernehmen - die Fans müssen sich erst einmal nicht umgewöhnen: Nach "Casino Royale" (2006), "Ein Quantum Trost" (2008), "Skyfall" (2012) und "Spectre" (2015) wird Daniel Craig auch im 25. Bond-Abenteuer die Hauptrolle spielen. Auf eine entsprechende Frage des Moderators Stephen Colbert in dessen Latenightshow antwortete Craig kurz und eindeutig mit "Ja".

Nach seinem letzten Auftritt in "Spectre" hatte das noch ganz anders geklungen: 2015 sagte Craig in einem Interview mit dem Magazin "Time Out", er würde sich lieber die Pulsadern aufschneiden als jetzt noch einen weiteren Bond-Film zu drehen. Später führte der Schauspieler den Satz auf seine Erschöpfung nach den Dreharbeiten zurück. Gerüchten nach soll dem Schauspieler eine Gage von umgerechnet 90 Millionen Euro angeboten worden sein. Endgültig festgelegt, ob er noch einmal James Bond spielen wolle, hatte sich Craig seit "Spectre" nicht.

James Bond Kandidaten für neuen Film (picture-alliance/dpa)

Doch nicht: Henry Cavill, Tom Hardy, Michael Fassbender, Idris Elba, Tom Hiddleston und Damian Lewis

Seinem "Ja" in Stephen Colberts Talkshow lies Craig ein "Ich könnte nicht glücklicher sein" folgen. Dazu grinste er breit und wirkte geradezu enthusiastisch - genau wie das Publikum im Ed Sullivan Theater in New York City, das seine Antwort lautstark bejubelte. Er selbst wisse es schon "seit ein paar Monaten", gestand der Darsteller, der in "Logan Lucky" demnächst als Bankräuber im Kino zu sehen ist. "Ich wollte das immer, aber ich brauchte eine Pause", erklärte Craig bei Colbert. 

Die Äußerung, sich lieber die Pulsadern aufschneiden zu wollen als nochmal im Geheimdienst ihrer Majestät unterwegs zu sein, war damals als Scherz gemeint, so Craig. Doch sie ging um die Welt - und heizte die Spekulationen um mögliche Nachfolger an. Inzwischen bereut er sie: "Anstatt etwas mit Stil zu sagen, hab ich eine wirklich dumme Antwort gegeben", gestand der britische Darsteller.

Deutschlandpremiere James Bond Spectre (Sonypictures)

Daniel Craig und Christoph Waltz bei der Deutschlandpremiere von "Spectre"

Dem Großteil der Fans dürfte seine Entscheidung gefallen: Trotz der anfänglichen Skepsis vieler Kritiker konnte Craig seit "Casino Royale" als charmanter Geheimagent überzeugen. Ende Juli hatten britische und amerikanische Medien zwar bereits von einer erneuten Verpflichtung Craigs berichtet - offiziell bestätigt war das aber bisher noch nicht. Der neue Bond-Streifen wird in den US-Kinos ab dem 8. November 2019 zu sehen sein, in Deutschland voraussichtlich etwas früher. Mit dem Drehbuch wurden erneut Neil Purvis und Robert Wade beauftragt, die auch für "Casino Royale", "Ein Quantum Trost", "Skyfall" und "Spectre" verantwortlich waren.

"Bond 25", so der Arbeitstitel, soll aber dann wohl tatsächlich sein letzter werden, so Craig: "Ich denke, das war es dann", sagte er am Dienstag. Endgültig festgelegt hat er sich aber wieder nicht. Nur so viel: "Ich will mich auf dem Höhepunkt verabschieden." Wir werden sehen.

nf/rey (dpa, afp)

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