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Kultur

Disney schließt Zeichentrickstudio

Das Hollywoodstudio Walt Disney Co. schließt seine Animationsabteilung im US-Staat Florida, wo Filme wie
"Bärenbrüder" und "Lilo & Stitch" entstanden sind. Wie das
Unternehmen am Montag (12.1.2004) mitteilte werden jetzt alle Zeichentrickfilme im kalifornischen Burbank angefertigt, wo rund 600 Animatoren beschäftigt sind.

Nach US-Medienberichten sind 260 Angestellte von
der Schließung betroffen. Animationschef David Stainton sprach von einer "schwierigen Entscheidung". Bereits im
Herbst hatte Disney aus Spargründen 50 Zeichner in Florida entlassen. Ende der 1990er-Jahre waren noch über 2000 Animatoren für Disney tätig.

Filmexperten rechnen damit, dass Disney künftig mehr auf computergenerierte 3-D-Animation als auf handgezeichnete zweidimensionale Trickfilme setzen wird. In Zusammenarbeit mit dem nordkalifornischen Studio Pixar hat Disney die Zeichentrickhits "Findet Nemo" und "Die Monster AG" herausgebracht.

  • Datum 13.01.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4Yzn
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