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Sport

Diskus-Star brilliert erneut

Titel-Hattrick für Harting: Der Olympiasieger wird zum dritten Mal Weltmeister im Diskuswurf. In Moskau setzt sich der 28-Jährige trotz massiver Rückenprobleme knapp durch. Es ist das zweite Gold für Deutschland.

Trotz einer schmerzhaften Rückenblessur hat Robert Harting mit seiner Siegerweite von 69,11 Metern das WM-Triple perfekt gemacht. Das Luschniki-Stadion kochte erstmals bei dieser WM, alle warteten auf den berühmten Jubel des Diskus-Hünen - doch der Serien-Weltmeister ließ alle zappeln. Nach kurzem Zögern zerriss der 28 Jahre alte Koloss sein Trikot schließlich - wie zuletzt schon bei Olympia in London sowie den Titelkämpfen in Daegu 2011 und Berlin 2009. Fast hätte es eine weitere Diskus-Medaille für Deutschland gegeben. Martin Wierig fehlten letztlich 17 Zentimeter zur Medaille, 65,02 Meter reichten nur zum undankbaren vierten Platz. Hartings Dauerrivale Piotr Malachowski aus Polen holte mit 68,36 Metern Silber, Dritter wurde Peking-Olympiasieger Gerd Kanter aus Estland (65,19 Meter).

Spiegelburg wieder nur Vierte

Stabhochspringerin Silke Spiegelburg ist erneut nur Vierte geworden. Genau wie 2012 bei den Olympischen Spielen in London und bei der EM in Helsinki verpasste die deutsche Rekordhalterin mit 4,75 Metern nur knapp eine Medaille. Gold holte die russische Volksheldin Jelena Issinbajewa (4,89) vor Olympiasiegerin Jennifer Suhr aus den USA (4,82) und der Kubanerin Yarisley Silva (4,82). Die weiteren Deutschen im Finale, Lisa Ryzih (4,55) und Kristina Gadschiew (4,45) landeten auf den Plätzen acht und zehn.

Silke Spiegelburg schaut traurig zu Boden (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Silke Spiegelburg: Die Stabhochspringerin verpasst erneut eine Medaille

Nur Blech für Rath

Trotz eines furiosen Schlussspurts verpasste Siebenkämpferin Claudia Rath WM-Bronze hauchdünn. Die 27-Jährige steigerte ihre Bestleistung zwar auf 6462 Punkte, verpasste aber im abschließenden 800-Meter-Lauf trotz persönlicher Bestleistung (2:06,43 Minuten) den Sprung aufs Podest. Rath landete schließlich auf Platz vier, Gold ging an die Ukrainerin Hanna Melnitschenko (6586 Punkte) vor der Kanadierin Brianne Theisen-Eaton (6530) und Dafne Schippers aus den Niederlanden (6477).

Weltjahresbestleistungen

LaShawn Merritt gewann Gold über 400 Meter und sicherte sich nach 2009 seinen zweiten Titel. Der US-Amerikaner lief in 43,74 Sekunden neue Jahresweltbestzeit und entzauberte Top-Favorit Kirani James aus Grenada. Über 3000 Meter Hindernis siegte die Kenianerin Milcah Chemos. In der Weltjahresbestzeit von 9:11,65 Minuten. Die EM-Dritte Antje Möldner-Schmidt erreichte in 9:34,06 Minuten Rang acht, direkt vor Gesa Felicita Krause, die in 9:34,11 Minuten ins Ziel kam. Neuer 800-Meter-Weltmeister ist der Äthiopier Mohammad Amen in einer Zeit von 1:43,31 Minuten.

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