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Deutschlehrer-Info

Digitalisierung: Nachholbedarf an deutschen Schulen

Laut einer aktuellen Umfrage beurteilen die Deutschen die zunehmende Digitalisierung überwiegend positiv. Der Ausstattung und dem Zugang zu digitalen Medien an deutschen Schulen geben sie aber eher schlechte Noten.

Laut einer aktuellen Umfrage beurteilen die Deutschen zwar die zunehmende Digitalisierung überwiegend positiv, der Ausstattung und dem Zugang zu digitalen Medien an deutschen Schulen geben sie aber eher schlechte Noten.

Mehr als jeder zweite Bundesbürger sieht sich als Gewinner der Digitalisierung. Nur rund 16 Prozent sehen sich als Verlierer der zunehmenden Verbreitung von Computern, Tablets, Smartphones und Robotern, wie eine am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Umfrage des ifo Instituts zeigt. Allerdings fürchtet eine Mehrheit von rund 50 Prozent größere soziale Ungleichheit durch Digitalisierung – 46 Prozent erwarten dies nicht.

Bei der Digitalisierung an Schulen sehen viele offenbar Nachholbedarf. 80 Prozent der Befragten sind dafür, dass der Bund alle Schulen mit Computern, WLAN und Breitband-Zugang ausstattet. 67 Prozent befürworten einen vom Bund bezahlten Computer für jeden Schüler einer weiterführenden Schule, so das ifo-Bildungsbarometer.

Insgesamt bekommen die Schulen etwas schlechtere Noten als in den vergangenen Jahren. 80 Prozent geben den allgemeinbildenden Schulen eine 1, 2 oder 3 (2016: rund 83 Prozent) - 20 Prozent eine 4, 5 oder 6 (2016: 18 Prozent).

Dass Schüler in Deutschland mit ihren Computerkenntnissen nur im Mittelfeld liegen, hatte eine einschlägige Studie vor drei Jahren gezeigt: Die Schulen seien nicht gut mit Computern ausgestattet, viele Lehrer würden sich nicht optimal damit auskennen – deshalb seien auch die Schüler weniger fit mit Internet und Computern als in anderen Ländern, hatte die ICILS-Studie ergeben.

rh/bs (mit dpa)

 

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