1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

Dienstag, 4. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

NEW YORK: Drei Tage nach dem gescheiterten Bombenanschlag auf dem New Yorker Times Square haben die Behörden einen ersten Verdächtigen festgenommen. Das teilte die US-Bundespolizei FBI mit. Der Mann sei festgenommen worden, als er am Kennedy-Flughafen ein Flugzeug nach Dubai betreten wollte, sagte US-Justizminister Holder. US-Medienberichten zufolge handelt es sich um einen US-Bürger pakistanischer Herkunft, der im benachbarten Bundesstaat Connecticut lebt. Er war ins Visier der Ermittler geraten, weil er vor wenigen Wochen das Tatfahrzeug erworben hatte. Der Mann sei erst kürzlich in Pakistan gewesen. Am Sonntag hatte sich eine Gruppierung der pakistanischen Taliban zu dem Anschlag bekannt.

NEW YORK: Die USA haben erstmals die Zahl ihrer Atomwaffen bekanntgegeben. Wie das Pentagon in Washington mitteilte, verfügen die USA derzeit über mehr als 5100 Atomsprengköpfe. Bisher unterlagen solche Angaben strengster Geheimhaltung. Mit der Offenlegung der Zahlen wolle die Regierung von Präsident Obama ein Zeichen der Offenheit setzen, sagte Außenministerin Clinton bei der UN-Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages. Clinton forderte zugleich eine Stärkung des Vertrages. Die Regeln müssten bindend seien und Strafen wirklich umgesetzt werden. Zudem setzte sie sich erneut für weiter Sanktionen gegen den Iran ein.

ATHEN: In Griechenland gehen die Proteste gegen die drastischen Sparmaßnamen der Regierung weiter. Mitglieder der kommunistischen Gewerkschaft PAME hängten auf der Akropolis in Athen mehrere Transparente auf. Zudem forderten sie den Internationalen Währungsfonds auf, aus dem Land zu verschwinden. In der Nacht waren protestierende Lehrer in das Gebäude des staatlichen Fernsehens eingedrungen und hatten die Ausstrahlung der Hauptnachrichtensendung verhindert. Auch an diesem Dienstag und Mittwoch sollen die Streiks fortgesetzt werden.

BERLIN: Finanzminister Schäuble ist mit Vertretern der deutschen Banken zusammengetroffen. Thema des Gesprächs ist die von der Bundesregierung geforderte Beteiligung an den milliardenschweren Notkrediten für Griechenland. An dem Treffen nehmen unter anderen Deutsche-Bank-Chef Ackermann und Bundesbank-Präsident Weber teil. Das vom Kabinett beschlossene Hilfspaket sieht Kredite in Höhe von 22,4 Milliarden Euro vor. Es soll am Freitag von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Insgesamt erhält Griechenland von den Ländern der Euro-Gruppe sowie vom Internationalen Währungsfonds 110 Milliarden Euro.

BERLIN: Griechenland braucht nach einem Medienbericht mehr Geld als die 110 Milliarden Euro, die die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds dem Land zugesagt haben. Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter habe am Montag im Haushaltsausschuss des Bundestages von einem Bedarf von 150 Milliarden Euro bis 2012 gesprochen, berichtet "Bild"-Online..Die Regierung in Athen werde deshalb versuchen, weitere 40 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufzunehmen. Sollte das Land kein Geld an den Finanzmärkten bekommen, müssten die Euro-Staaten einspringen, berichtet die Internet-Ausgabe der "Bild"-Zeitung weiter. Dann könnten die Belastung für Deutschland auf 30 Milliarden Euro steigen. Bislang bürgt Deutschland für 22 Milliarden Euro.

BERLIN: Das Bundesfinanzministerium rechnet einem Zeitungsbericht zufolge bis zum Jahr 2013 mit Steuerausfällen in Höhe von 40 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr gingen die Experten zwar nur von Mindereinnahmen von zwei Milliarden Euro aus, berichtet die "Berliner Zeitung". Für 2011 korrigiere das Ministerium seine Schätzung jedoch um rund 14 Milliarden Euro nach unten. Die Lücke könnte sich damit bis 2013 auf bis zu 40 Milliarden Euro summieren. Das Blatt beruft sich auf eine Mitteilung an den Arbeitskreis Steuerschätzung, der von diesem Dienstag an in Lübeck berät.

DUBLIN: Vulkanaschewolken aus Island behindern erneut den Luftverkehr in Teilen Europas. In der Republik Irland und der britischen Provinz Nordirland gilt seit 07.00 Uhr MESZ ein totales Flugverbot. Die Aschekonzentration übersteige die gemeinsam mit den Triebwerkherstellern vereinbarten Grenzwerte, teilten die irische und die britische Luftfahrtsbehörde mit.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden und Osten dichte Wolken und Schauer. Nach Norden hin Auflockerungen und Richtung Niederrhein und Küste auch heiter. Höchsttemperaturen zwischen neun und 18 Grad Celsius.

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema