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Nachrichten

Dienstag, 23. November 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

SEOUL: Nordkoreanisches Militär hat auf eine südkoreanische Insel 400 Artilleriegranaten abgefeuert und mindestens zwei Soldaten getötet. Mehrere Bewohner der Insel und 13 südkoreanische Marinesoldaten wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Seoul verletzt. Die Südkoreaner unterhalten auf der Insel Yeonpyeong, die in der Nähe der zwischen beiden Staaten umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer liegt, einen Stützpunkt. Anwohner berichten, etwa 60 Häuser stünden in Flammen. Die südkoreanischen Streitkräfte wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Sie beschossen ihrerseits Artilleriestützpunkte an der nordkoreanischen Küste. Die Regierung in Seoul kam zu einer Krisensitzung zusammen. - Die Spannungen zwischen beiden Ländern haben sich in den vergangenen Monaten verschärft. Südkorea macht den kommunistischen Norden für die Versenkung eines seiner Kriegsschiffe im Gelben Meer verantwortlich. Dabei wurden im März 46 Marinesoldaten getötet.

PHNOM PENH: Bei einer Massenpanik in der kambodschanischen Hauptstadt sind nach jüngsten Angaben der Regierung 375 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 750 verletzt worden. Die Panik brach aus, als tausende Menschen nach einem Konzertbesuch zum Abschluss des traditionellen Wasserfestes, das das Ende der Monsunzeit markiert, eine Brücke überqueren wollten. Ministerpräsident Hun Sen ordnete für Donnerstag Staatstrauer an.

BERLIN: Der Bundestag hat mit den abschließenden Beratungen über den Haushalt für das kommende Jahr begonnen. Die Pläne von Union und FDP sehen eine Neuverschuldung von 48,4 Milliarden Euro vor. Das sind 9,1 Milliarden weniger, als Finanzminister Schäuble in seinem im Sommer vorgelegten Entwurf vorgesehen hatte. Grund dafür ist die unerwartet gute Konjunktur. Die Gesamtausgaben sollen auf 305,8 Milliarden Euro begrenzt werden. Am Freitag soll der Haushalt 2011 endgültig verabschiedet werden.

WIESBADEN: Die deutsche Wirtschaft hat im Sommer ihren Wachstumskurs dank steigender Konsumausgaben und boomender Exporte fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorquartal legte das Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September real um 0,7 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) begrüßte die Entwicklung. Dies könne auch Spielräume für Steuersenkungen mit sich bringen.

DUBLIN: Der schwer unter polititschem Druck stehende irische Regierungschef Cowen hat eine vorgezogene Neuwahl des Parlaments für Anfang nächsten Jahres in Aussicht gestellt. Zuvor müssten noch der Nothaushalt 2011 aufgestellt und die Verhandlungen mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds über das Rettungspaket abgeschlossen werden, betonte Cowen in Dublin. Der kleinere grüne Koalitionpartner und die Labour-Opposition hatten zuvor sofortige Neuwahlen gefordert. Irlands Finanzminister Lenihan lehnte nochmals eine Anhebung der im Vergleich zu anderen EU-Staaten niedrigen Unternehmenssteuersätze ab.

ATHEN: Griechenland erhält vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union eine weitere Kredittranche aus dem insgesamt 110 Milliarden Euro schweren Rettungspaket. Bis Mitte Januar werden neun Milliarden Euro an die Regierung überwiesen. Kontrolleure des IWF, der Europäischen Zentralbank und der EU überprüften in den vergangenen Tagen die Haushaltsbücher in Athen. Die Regierung unter Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte in den vergangenen Monaten einen drastischen Sparkurs durchgesetzt, um das Land mit Unterstützung der internationalen Finanzhilfen vor dem Staatsbankrott zu retten.

NEW YORK: Die deutsch-britische Kinderserie "Shaun, das Schaf" ist mit dem US-Fernsehpreis Emmy geehrt worden. Die Serie um das freche Schaf bekam die begehrte Auszeichnung schon einmal 2008. Die Jury würdigte insbesondere den Witz der Serie.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Stark bewölkt und besonders im Osten und Südosten regnerisch. Vereinzelt bis in tiefe Lagen auch Schneefall möglich. Tageshöchstwerte ein bis sechs Grad.

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