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Nachrichten

Dienstag, 23. Februar 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

FRANKFURT AM MAIN: Der Piloten-Streik bei der Lufthansa ist vorerst beendet. Die Gewerkschaft Cockpit und das Unternehmen einigten sich vor dem Arbeitsgericht Frankfurt nach nur einem Streiktag darauf, den Arbeitskampf auszusetzen und die Verhandlungen über Einkommen und Arbeitsbedingungen wieder aufzunehmen. Nach der Vereinbarung darf die Pilotenvereinigung bis zum 8. März nicht zu neuen Streiks aufrufen. Ein Lufthansa-Sprecher äußerte sich zuversichtlich, bis dahin eine Einigung mit der Gewerkschaft zu erzielen. Nach Angaben des Unternehmens gilt vorerst der Not-Flugplan aus organisatorischen Gründen weiter. Damit fällt an diesem Dienstag etwa jeder zweite Flug der Lufthansa aus. Wie schon am Montag sind auch Flüge des Tochterunternehmens Germanwings und der Frachtsparte Cargo betroffen.

PARIS: In Frankreich hat die Gewerkschaft der Fluglotsen für diesen Dienstag zu einem Streik aufgerufen. Anlass ist die von der Regierung geplante Zusammenlegung der Luftfahrtaufsichts-Behörde mit der in Deutschland, der Schweiz und den Benelux-Ländern. Deshalb wird an den Pariser Flughäfen Orly und Charles de Gaulle voraussichtlich die Hälfte aller Flüge ausfallen. Die französischen Lotsen wollen ihre Arbeit bis Samstag ruhen lassen. In Griechenland ist ab Dienstag-Abend ein 24-stündiger Streik geplant, an dem sich auch die Fluglotsen beteiligen.

KABUL: Bei einem Anschlag in der südafghanischen Stadt Laschkarga sind nach offiziellen Angaben mindestens sieben Zivilisten getötet worden. Ein Sprecher der Regierung der Provinz Helmand sagte, 14 Menschen seien bei der Detonation einer Bombe in der Nähe eines Busbahnhofs verletzt worden. - Am Montag war bekannt geworden, dass am Sonntag bei einem Luftangriff der Internationalen Schutztruppe ISAF in Südafghanistan versehentlich 27 Zivilisten getötet worden waren. NATO-Generalsekretär Rasmussen hatte sich dafür bei der afghanischen Regierung entschuldigt.

TEHERAN: Die iranischen Sicherheitsbehörden haben den Führer einer sunnitischen Rebellengruppe festgenommen. Wie das Innenministerium in Teheran bekanntgab, handelt es sich um Abdulmalik Rigi, den Chef der Organisation Dschundallah. Der Mann sei in Pakistan gefasst worden. Die Dschundallah wird unter anderem für einen Terroranschlag auf die Revolutionsgarden verantwortlich gemacht. Dabei waren im Oktober vergangenen Jahres mehr als 40 Menschen getötet worden.

MEXIKO-STADT: Im neu aufgeflammten Konflikt um die Falkland-Inseln hat sich die Rio-Gruppe aus 32 südamerikanischen Staaten hinter Argentinien gestellt. Auf einem Gipfeltreffen der Staatengemeinschaft in Mexiko sprach der gastgebende Präsident Calderón in einer schriftlichen Erklärung von "den legitimen Rechten der Republik Argentinien in dem Souveränitätsstreit mit Großbritannien". Diese Haltung werde von allen auf dem Gipfel vertretenen Staats- und Regierungschefs geteilt. Am Montag hatte eine britische Ölfirma mitgeteilt, sie habe vor den Inseln mit Bohrungen begonnen.

FRANKFURT AM MAIN: Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr Verluste in Höhe von 4,5 Milliarden Euro gemacht. Konzern-Chef Blessing führte als Grund die Wirtschafts- und Finanzkrise an. So sei das Ergebnis von Abschreibungen auf die Immobilientochter Eurohyp beeinflusst. Zu den Verlusten hätten auch Kosten beigetragen, die dem Institut durch die Integration der Dresdner Bank entstanden seien.

ZUM OLYMPIASPORT: Die deutschen Skilangläuferinnen Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad haben bei den Winterspielen im kanadischen Vancouver sensationell Gold erkämpft. Im so genannten Teamsprint siegten sie vor den Mannschaften aus Schweden und Russland. Das Duo Axel Teichmann und Tim Tscharnke holte im Sprint der Männer Silber hinter Norwegen und vor Russland. Das deutsche Skisprung-Quartett gewann in der Besetzung Neumayer, Wank, Schmitt und Uhrmann die Silbermedaille hinter Olympiasieger Österreich und vor Norwegen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselnd bis stark bewölkt und etwas Regen. An den Küsten und südlich der Donau gebietsweise Aufheiterungen. Höchstwerte zwischen null Grad im Norden und 13 Grad am Oberrhein. Zuletzt meldeten: Hamburg: 0 Grad, dunstig; Berlin: 5 Grad, bedeckt; Dresden: 7 Grad, bedeckt; Köln / Bonn: 7 Grad, leichter Regen; Frankfurt am Main: 8 Grad, ebenfalls leichter Regen und München: 7 Grad, stark bewölkt.

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