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Nachrichten

Dienstag, 22. Juni 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

NEW YORK: Israel lehnt weiterhin die freie Einfuhr von Baumaterial wie Beton und Eisenträger in den Gazastreifen ab. Damit könnten auch militärische Anlagen gebaut werden, erklärte Verteidigungsministers Barack nach einem Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban in New York. Es bleibe bei der Entscheidung des israelischen Kabinetts, die Einfuhr von Waren zu erleichtern, solange sie humanitären Bedürfnissen dienen und nicht der Kriegsführung. Dagegen machen die Bewohner des von der radikalen Hamas beherrschten Gazastreifens geltend, sie brauchten dringend Baustoffe, um die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen. - Am Montag hatte Israel erstmals seit drei Jahren die Blockade des Gazastreifens über den Landweg gelockert.

NEW YORK: Knapp zwei Monate nach dem gescheiterten Anschlag am Times Square in New York hat sich der mutmaßliche Täter vor Gericht schuldig bekannt. Dem aus Pakistan stammenden US-Bürger wird unter anderem Terrorismus und der versuchte Einsatz von Massenvernichtungswaffen zur Last gelegt. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hatte er Anfang Mai ein Auto mit Sprengstoff an einem belebten Straßenabschnitt in Manhattan abgestellt. Die Bombe explodierte jedoch nicht. Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe. Als Motiv für seine Tat nannte er den Einsatz der US-Armee in Afghanistan, im Irak und vor Somalia. Gleichzeitig kündigte er weitere Anschläge an.

MÜNCHEN: Die Bundesregierung wird nach Medienberichten deutlich weniger Schulden machen müssen als bisher befürchtet. Das melden übereinstimmend die "Süddeutsche Zeitung" und die "Bild"-Zeitung unter Bezug auf die Haushaltsplanung der schwarz-gelben Koalition. Danach wird das Etatdefizit schon 2010 mit 60 bis 65 Milliarden Euro um bis zu 20 Milliarden Euro niedriger ausfallen als geplant. Gründe seien unerwartet hohe Steuereinnahmen, geringere Arbeitsmarktkosten sowie die Erlöse aus dem Verkauf von Mobilfunklizenzen.

NEW ORLEANS: Zwei Monate nach der folgenschweren Explosion einer Bohrplattform im Golf von Mexiko zieht die Ölindustrie gegen ein vorübergehendes Verbot von Bohrungen im Meer vor Gericht. Mehr als 30 Unternehmen, die ihr Geld im Zusammenhang mit Offshore-Bohrungen verdienen, wollen das sechsmonatige Moratorium kippen, das Präsident Obama im Zuge der Ölpest erlassen hat. Zuvor hatte die US-Regierung dem britischen BP-Konzern ihre dritte Rechnung für den Kampf gegen die Ölpest geschickt. Sie beläuft sich auf 51,5 Millionen Dollar. Damit hat die Regierung in Washington BP schon 122 Millionen Dollar in Rechnung gestellt.

ISTANBUL: In der türkischen Metropole sind bei einem Bombenanschlag mindestens drei Menschen getötet und sechs verletzt worden. In türkischen Medienberichten hieß es, der Anschlag sei im europäischen Teil Istanbuls in der Nähe eines Militärstützpunktes verübt worden. Ein Sprengsatz sei detoniert, als ein Bus mit Soldaten und deren Angehörigen vorbeifuhr. Zu der Tat bekannte sich bisher niemand.

BRASILIA: Nach tagelangen Regenfällen werden aus dem Nordosten Brasiliens schwere Überschwemmungen gemeldet. Wie die Behörden mitteilten, kamen bisher mindestens 40 Menschen ums Leben. Die Zahl dürfte aber noch deutlich steigen, denn mehr als 1.000 Menschen gelten als vermisst. Besonders dramatisch ist die Lage im Bundesstaat Alagoas. Dort wurden mehrere zehntausend Einwohner in Sicherheit gebracht, 100.000 wurden obdachlos.

ZUM FUSSBALL: Chile und Portugal haben bei der FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika die Tür für das Achtelfinale weit aufgestoßen. Chile gewann gegen die Schweiz 1:0 und Portugal setzte sich gegen Nordkorea 7:0 durch. Spanien bezwang Honduras 2:0. An diesem Dienstag fallen in den Gruppen A und B die Entscheidungen um den Einzug ins Achtelfinale.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Nur südlich der Mittelgebirge und an der Nordsee vereinzelt Regen. Höchstwerte 15 bis 23 Grad.

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